Kommandosuche in Word, Powerpoint und Excel

15 05 2008

Microsoft hat auf seiner Microsoft Office Labs Seite, wo neue Ideen rund um Office veröffentlicht werden, einen ersten Prototypen veröffentlicht. Es ist ein Add-In namens “Search Commands” und bietet eine Stichwortsuche nach verfügbaren Kommandos in den Programmen.

Das Add-In ist für ausschließlich für Office 2007 und funktioniert auch unter Vista 64 bit.

Nach der Installation des Add-Ins existiert in Word, Powerpoint und Excel in der Ribbon Leiste ein neuen Reiter “Search Commands”. Dort gibt es ein Eingabefeld für die Eingabe von Suchbegriffen. Rechts neben dem Suchfeld werden als Treffer sofort passende Kommandos incl. Symbol angezeigt und können verwendet werden.

Das gute dabei ist, dass im Tooltip des jeden Suchergebnisses (Kommandos) auch der feste Ort des jeweiligen Kommandos in der Ribbon Leiste angezeigt wird. So lernt man gleich ein wenig die Ribbon Leiste kennen. J

Einziger Wehrmutstropfen: Das Add-In gibt’s nur in Englisch. Das heißt, dass man nur englische Suchbegriffe eingeben kann und die Ergebnisse (Kommandos) auch in Englisch angezeigt werden. Ansonsten funktioniert das Add-In auch gut in einem deutschsprachigen Office 2007.

Ich persönlich hoffe, dass Microsoft noch mehr solch kleine produktive Tools veröffentlicht.




UML 2.0 Schablone für Visio

15 05 2008

In Visio 2007 wird standardmäßig eine UML Version 1.3 Schablone angeboten. Wer ein UML 2.0 Diagramm mit Visio zeichnen will, muss also sich diese (kostenlose) UML 2.0 Schablone hier runterladen und installieren.

Jedoch habe ich beim Verwenden der UML 2.0 Schablone ein Nachteil entdeckt: Die Multiplizität bei Beziehungen zwischen zwei Klassen kann nur per Hand über das Shape “Label” auf eine Assoziation gesetzt werden. Das ist ziemlich aufwendig und nicht so gut gelöst wie bei dem UML 1.3 Template von Visio. Dort können in den Eigenschaften die Multiplizität komfortabel über ein Drop-Down-Feld für jedes Ende einer Assoziation ausgewählt werden.

Noch ein Tipp für Klassendiagramme, wo Klassen auch Attribute und Methoden enthalten sollen. Dazu muss bei dem Klassensymbol in der untern Linie das gelbe Rautensymbol (2. Von links) nach oben mit der Maus gezogen werden. Damit entsteht eine Trennlinie im Klassensymbol für die Auflistung der Attribute bzw. Methoden der Klasse (siehe Screenshot).




Infos zu Problemen bei SP1 Installationen

22 04 2008

Ich habe einen erneuten Versuch unternommen habe, das Service Pack 1 für mein Vista 64bit zu installieren. Leider wieder ohne Erfolg, jedoch nicht mit den Folgen, wie in meinem letzten Post zu diesem Thema.

Nun habe ich weiter recherchiert und folgende informative Seiten gefunden:

  • In dem Windows Vista Service Pack 1 Deployment Guide gibt e seine Sektion “Troubleshooting”, wo die allgemeinen Gründe für ein Fehlschlagen der Installation des SP1 aufgeführt sind.
  • Weiterhin interessant ist der Knowledge Base Artikel 948343 indem erklärt wird, aus welchen Gründen SP1 nicht im Windows Update auftaucht bei manchen Usern. Hier sind auch die Hardware-Treiber aufgeführt, die eine erfolgreiche Installation des SP1 verhindern.

Übrigens, bei mir war ein inkompatibler Grafikchiptreiber der Show-Stopper.




Dateitypen von Virtual PC 2007

18 04 2008

Immer wieder frage ich mich, wie man sich die einzelnen Dateien eines Virtual PC Images merken kann. Deshalb hier für mich (und für andere eine Übersicht):

Datei-Extension

Erklärung

VMC

  • Konfigurationsdatei des virtuellen Computers für Virtual PC. Hier stehen alle Konfigurationen, die zum Betrieb eines Image notwendig sind.

VUD

  • Hier werden alle während einer Sitzung eines virtuellen Computers vorgenommenen Änderungen gespeichert, wenn die Option “Rückgängig”-Datenträger aktiviert ist.

VSV

  • Hier wird der gespeicherte Zustand eines virtuellen Computers gespeichert. Also wenn ein Image zur Laufzeit gespeichert wurde.

VHD

  • Virtuelle Festplatte, also der Inhalt der Systempartition eines virtuellen Computers



Stundengenaue Planung von Vorgängen in Microsoft Project

8 04 2008

Vorgänge in Project sind standardmäßig immer ein Tag lang. Wenn man jedoch Vorgänge innerhalb eines Tages planen will, muss man die Vorgangsdauer in Minuten oder Stunden angeben. Das geht in Microsoft Project, denn man kann als Einheit im Feld “Dauer” folgende Kürzel für unterschiedliche Einheiten verwenden:

  • Minuten: min
  • Stunden: h
  • Tage: d
  • Wochen: w
  • Monate: m

Zur Anzeige der stundengenauen Vorgänge im Gantt-Chart muss man den Zoom auf 1 Tag stellen (Rechts-Click auf die Zeitleiste):




Windows Mobile 6.1 veröffentlicht

2 04 2008

Microsoft hat gestern die neue Version 6.1 von Windows Mobile veröffentlicht. Im Windows Mobile Team Blog sind dazu ein paar Informationen zu finden. Insbesondere sind dort schon Geräte von Herstellern aufgeführt, die entweder gleich mit der neuen Version ausgeliefert werden oder in Kürze durch ein Update auf die neue Version gehoben werden können.

Bei Facebook sind hier ein paar Screenshots eingestellt worden. Und hier gibt’s sogar noch ein Video.




OpenDocument Unterstützung für Microsoft Office

27 03 2008

Nach einiger Suche habe ich eine Seite gefunden, auf der Add-Ins zur Unterstützung des OpenDocument Formats in Word, Excel und Powerpoint zur Verfügung gestellt wird. Das Projekt wird von verschiedenen Firmen betrieben. Interessant ist, dass Microsoft selbst dort auch mitarbeitet.

Das Add-In für Word unterstützt alle Version ab Word 2000 bis 2007. Alle Add-Ins können kostenfrei heruntergeladen werden.




Installation des Service Pack 1 für Vista 64bit fehlgeschlagen :-(

14 03 2008

Das Service Pack 1 für Windows Vista ist bis zum heutigen Tage nicht öffentlich verfügbar. Dies hat wohl Gründe, die nur Microsoft kennt und ich jetzt kennenlernen musste. Ich habe auf einer relativ frischen Windows Vista 64bit Installation das SP1 versucht zu installieren. Die Installationsroutine des SP1 zeigt einen Fortschrittsbalken ohne weitere Details. Dies blieb bei ca. 50% Fortschritt stehen und brach dann ab, mit der Meldung, dass das SP1 nicht installiert werden könne. In der Fehlermeldung war ein Link zur folgenden Seite enthalten.

Aus den ganzen Tipps auf dieser Seite wählte ich den mit geringstem Aufwand: Die Suche nach Updates. Nach Installation eines optionalen Updates (KB929735) für Vista 64bit versuchte ich die SP1 Installation nochmal. Diesmal lief der Fortschrittsbalken weiter. Da die Installation des SP1 sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, überließ ich den Rechner seinem Schicksal und entfernte mich.

Nach meiner Wiederkehr und Starten des Rechners incl. Boot von Vista kam die Meldung, dass SP1 nicht erfolgreich installiert werden konnte und nun SP1 wieder deinstalliert wird. Nach 5 min startete der Rechner neu durch. Anschließend das gleiche Procedere nochmal. Nach dem 3. Durchlauf ging ich von einer Endlosschleife aus.

Nun half nur noch das Booten von der Vista Installations-CD und dort unter den Reparaturfunktionen die Systemwiederherstellung auf den Systemwiederherstellungspunkt, der vor der Installation des SP1 gesetzt wurde.

Und nach ein paar Minuten lief Vista wieder – natürlich ohne SP1.

Mein Fazit: Sowas kann man keinem Durchschnitts-User zumuten. Das würde zu großer Unzufriedenheit bei den Kunden führen. Die Installation des Service Pack 1 ist also noch nicht marktreif.




Default MPEG-2 Decoder für Vista Media Center ändern

9 03 2008

Neben dem Standard MPEG-2 Decoder von Microsoft (der schon vorinstalliert ist), kann man auch ein alternativen Decoder in Windows Media Center verwenden. Ich empfehle hier den NVIDIA PureVideo Decoder. Diesen kann man hier als Trial-Version downloaden. Nach erfolgter Installation wird dieser jedoch nicht automatisch verwendet. Dazu benötigt man ein Tool zum Ändern des Default MPEG-2 Decoders. Garry Whittaker hat dazu ein kostenloses Tool programmiert. Damit kann der Switch zu einem anderen installierten Decoder vollzogen werden.

Manchmal kommt es im Windows Media Center zu Rucklern in der Live-TV Wiedergabe. Mit dem o.g. Nvidia MPEG-2 Decoder tritt dies nicht auf.




Vista für Remote Desktop freischalten

8 03 2008

Ein frisch installiertes Windows Vista lässt Remote-Desktop Anfragen von anderen Rechnern einfach abblitzen. Dafür muss in der Systemsteuerung der Remotezugriff auf den Rechner zugelassen werden. Einfach die Systemsteuerung aufrufen und im Suchfeld “Remote” eingeben. In den Suchergebnissen taucht die Aktion “Remotezugriff auf den Computer zulassen” auf. Nach dem Klick auf die Aktion öffnet sich der folgende Dialog.

Im unteren Bereich kann man die Freigabe erteilen. Hier gibt´s zwei unterschiedliche Sicherheitsstufen. Wer also ganz sicher gehen will, nimmt die 3. Option.