Windows Media Player: Audio & Videocodecs

Anforderung:
Anzeige der installierten Video- und Audiocodecs, die der Windows Media Player benutzt.

Lösung:
Einfach diese URL im Browser aufrufen „file:///C:/Users/mce/AppData/Local/Temp/wmpsupport.htm“ oder

  1. Windows Media Player starten
  2. About/Info Dialog aufrufen
  3. Im Info Dialog „Technische Unterstützung“ oder „Information für technischen Support“ klicken
Info Dialog des Windows Media Player
Info Dialog des Windows Media Player

Windows: DLNA-Renderer aktivieren

Windows unterstützt den Standard DLNA. Der Windows Media Player kann dabei u.a. in der Rolle eines sogenannten DLNA-Renderers agieren – in deutsch: als dummer die Medien empfangener Abspieler.

Damit ist man als Couch-Surfer in der Lage, Medien vom Smartphone auf dem Windows Gerät zu schicken und dort anzuzeigen/abzuspielen. Konkretes Beispiel: Sony Xperia Smartphones haben eine sogenannte „Throw“ Funktion über DLNA zum Senden von Videos auf DLNA-Geräte.

Damit der Windows Media Player solche Befehle von anderen Geräten akzeptiert, muss dies vorher einmalig freigeschalten werden. Dazu den Windows Media Player starten und den Button „Streamen“ anklicken. Danach auf „Remotesteuerung des Players zulassen“ anwählen.

Streaming-Einstellungen im Windows Media Player
Streaming-Einstellungen im Windows Media Player

Nun öffnet sich folgender Dialog und hier die Remotesteuerung freischalten.

win7_dlna_renderer_setting

 

Diese Anleitung ist für Windows 7 oder 8.x identisch.

Weitere Informationen zum Thema DLNA-Unterstützung in Windows gibt es hier:

Privates Streaming von Medien in Windows 7 übers Netz

In Windows 7 ist ein Feature namens „Remote Media Streaming“ enthalten. Damit kann man über das Internet auf die Inhalte der Medienbibliothek des Windows Media Player zugreifen und diese über Streaming im Internet anschauen. Privates Streaming also…

Voraussetzung dafür ist Windows 7 und der Windows Media Player 12.

Die Einrichtung:

Im Windows Media Player im Menü „Streamen“ der Menüpunkt „Internetzugriff auf Heimmedien zulassen“.

1. Die aktuell angemeldeten Benutzeraccounts an den Computern müssen dazu über eine gemeinsame Windows Live-ID verknüpft werden. Dazu muss unter Umständen noch der Online-ID-Anbieter für Windows Live installiert werden. Anschließend erscheint folgender Bildschirm zum Verknüpfen der Online-ID mit dem lokalen Benutzerkonto.

2. Das Streaming muss freigeschalten werden.

Nach dem Bestätigen der Optionen erscheint folgender Dialog:

Der lokale TCP-Port für das Streaming lautet 10245. Die ankommende Anfrage muss unter Umständen im eigenen Router auf diesen Port umgeleitet werden (Stichwort: Port-Forwarding).

Die Nutzung:
Der die Medien publizierende Computer taucht im Windows Media Player in der linken Spalte unter „Andere Medienbibliotheken“ auf. Man erkennt die Freigabe über das Internet am Symbol der Weltkugel.

Anschließend kann der Benutzer die Medienbibliotheken des publizierenden PCs durchsuchen. Dabei werden die Inhalte aus den Medienbibliotheken Bilder, Musik, Video und TV-Aufzeichnungen (aus dem Windows Media Center) bereitgestellt.

Die Qualität der Videostreams hängt von der Bandbreite ab und wird wohl dynamisch angepasst.

Weitere Ressourcen:

IPods mit dem Windows Media Player füllen

Für die Synchronisierung eines Apple IPod mit dem Windows Media Player gibt es ein Plugin dafür. Es hat den kryptischen Namen MGTEK dopisp und kann hier runtergeladen werden. Es funktioniert perfekt und der IPod fühlt sich wie ein anderer MP3 Player im WMP an. Einziger Wehrmutstropfen: Das Plug-In ist nicht kostenlos.

PLS Unterstützung für Windows Media Player hinzufügen

Der Windows Media Player kann von Haus aus nicht mit dem Playlist Dateiformat PLS umgehen. Somit hat man als Anwender bei vielen Internetradio-Stationen das Nachsehen. Deshalb hat Jon Galloway ein kleines Tool (OpenPlsInWMP) programmiert, welches als „Umwandler“ fungiert. Dieses Tool wird bei der Installation auf den Dateityp PLS im Betriebssystem registriert und übergibt dem Windows Media Player die Daten aus der PLS-Datei, so dass der Stream abgespielt werden kann.