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Archive for the ‘Windows’ Category

Windows 10: Das RAM Management und die Auslagerungsdatei

Falls man annimmt, dass Windows 10 mit 8 GB RAM und ohne Auslagerungsdatei (PageFile) auskommt. Ja – aber nur, wenn man nicht mit vielen Anwendungen gleichzeitig arbeitet.

Windows 10 meldet artig von selbst, wenn der Arbeitsspeicher knapp wird und schlägt auch vor, welche Anwendung geschlossen werden sollte, um Speicher freizugeben.

win10_not_enough_memory

Das interessante bei der  Ansicht der Arbeitsspeicher-Auslastung ist, dass obwohl nur 5 von 8 GB in Verwendung ist, trotzdem die Warnung von Windows 10 ausgegeben wird. Das hängt mit den Zahlen bei „Commit ausgeführt“ zusammen. Windows hat in dem Fall 7,7 GB schon reserviert und sieht also ein ernstes Problem für die nächste ankommende Reservierungsanfrage.

win10_not_enough_memory2

Falls es zu knapp wird, wird diese Meldung ausgegeben:

win10_not_enough_memory3

Um das alles zu vermeiden, sollte man trotz einer großen RAM-Ausstattung (alles mit 8 GB oder mehr) eine kleine Auslagerungsdatei (1 GB Größe) spendieren.

 

Weitere Ressourcen:

https://blogs.msdn.microsoft.com/mtcmuc/2011/08/09/auslagerungsdatei-unter-windows-wie-macht-man-es-richtig/

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Windows: Systemabbild öffnen und einzelne Dateien wiederherstellen

2. November 2016 Hinterlasse einen Kommentar

Die in Windows eingebaute Möglichkeit der Komplettsicherung durch die Erstellung eines sogenannten „Systemabbild“ hatte ich vor längerer Zeit in diesem Artikel erläutert.

Anforderung:
Aus dieser Komplettsicherung – dem Systemabbild einzelne Dateien wiederherstellen.

Lösung:
Beim Sichern eines Systemabbildes wird eine „virtuelle Festplatte“ als eine riesige Datei pro Partition erzeugt, welche die Dateiendung VHDX besitzt. Um diese virtuelle Festplatte im Windows wieder zu öffnen, macht man folgendes:

  1. Computerverwaltung öffnen (Admin-Rechte notwendig)
  2. In Computerverwaltung auf „Datenträgerverwaltung“ aufrufen
  3. Im Menü „Aktion“ auf „Virtuelle Festplatte anfügen“ klicken und die gewünschte VHDX Datei auswählen

windows_datentraegerverwaltung

Anschließend bei Erfolg öffnet sich ein neues Fenster mit dem Inhalt der virtuellen Festplatte unter einem automatisch zugewiesenen Laufwerksbuchstaben.

Zusätzliche Hinweise:

  • Um die Festplatte zu einzubinden, muss man lokale Admin-Rechte auf dem aktuellen Rechner besitzen.
  • Die virtuelle Festplatte kann von einem anderen PC sein
  • Die virtuelle Festplatte kann auf einem Netzlaufwerk liegen
  • Nie den Schalter „Schreibgeschützt“ aktivieren beim Anfügen, da Windows dann die virtuelle Festplatte nicht vollständig unter einem Laufwerksbuchstaben einbindet

 

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Windows 10: Automatische Treiber-Downloads deaktivieren

Bei einem perfekt konfiguriertem und installiertem System gilt: „Never change a running system“. Also braucht man auch keine ungefragten Updates von Geräte-Treibern. Eher ist die Best Practice: Wenn es Probleme gibt, nach diesem Problem googlen und bei einem tatsächlichen Fund den Treiber aktualisieren.

 

Folgende Schritte muss man einmalig durchführen, damit man nicht ungefragt Treiber-Updates empfängt – kostet 5 Minuten 🙂

  1. Rechtsklick im Windows Explorer „mein PC“ und im Kontextmenü auf „Eigenschaften“
    windows10_windows_explorer
  2. Klick im neuen Dialog „System“ auf „Erweiterte Systemeinstellungen“
    windows10_System
  3. Klick im neuen Dialog „Systemeigenschaften“ auf Tab „Hardware“
    windows10_systemeigenschaften
  4. Klick auf Schaltfläche „Geräteinstallationseinstellungen“
    windows10_treiberdownload

 

 

 

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Windows: DLNA-Renderer aktivieren

20. November 2015 Hinterlasse einen Kommentar

Windows unterstützt den Standard DLNA. Der Windows Media Player kann dabei u.a. in der Rolle eines sogenannten DLNA-Renderers agieren – in deutsch: als dummer die Medien empfangener Abspieler.

Damit ist man als Couch-Surfer in der Lage, Medien vom Smartphone auf dem Windows Gerät zu schicken und dort anzuzeigen/abzuspielen. Konkretes Beispiel: Sony Xperia Smartphones haben eine sogenannte „Throw“ Funktion über DLNA zum Senden von Videos auf DLNA-Geräte.

Damit der Windows Media Player solche Befehle von anderen Geräten akzeptiert, muss dies vorher einmalig freigeschalten werden. Dazu den Windows Media Player starten und den Button „Streamen“ anklicken. Danach auf „Remotesteuerung des Players zulassen“ anwählen.

Streaming-Einstellungen im Windows Media Player

Streaming-Einstellungen im Windows Media Player

Nun öffnet sich folgender Dialog und hier die Remotesteuerung freischalten.

win7_dlna_renderer_setting

 

Diese Anleitung ist für Windows 7 oder 8.x identisch.

Weitere Informationen zum Thema DLNA-Unterstützung in Windows gibt es hier:

Datenträgerbereinigung unter Windows

7. Oktober 2015 Hinterlasse einen Kommentar

Die Datenträgerbereinigung unter Windows 7/8.x kann man entweder in er Oberfläche durch Rechtsklick auf ein Laufwerk aufrufen. Oder alternativ und schneller den Befehl „cleanmgr“ ausführen (über Start -> Ausführen).

datenträgerbereinigung

Hier gibts noch eine detaillierte Anleitung von Microsoft für Windows 7: https://support.microsoft.com/de-de/kb/980008

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SMB-Versionen in Windows

6. Oktober 2015 1 Kommentar

Der NAS-Hersteller Synology unterstützt seit Mai 2015 das Protokoll SMB in der Version 3.0 für Clients. Windows Server unterstützt ebenfalls SMB 3.0 seit Version 2012.

Auf der Client-Seite sieht es bei Windows mit der Unterstützung von SMB wie folgt aus:

Windows Version auf Client-Seite Unterstützte maximale Protokollversion
Windows XP SMB 1.0
Windows Vista SMB 2.0
Windows 7 SMB 2.1
Windows 8 SMB 3.0
Windows 8.1 SMB 3.0
Windows 10 SMB 3.0

 

Überprüfen der verwendeten Protokollversion ab Windows 8:
Zum Prüfen der verwendeten Protokollversion bei verbundenen Netzlaufwerken gibt es den Powershell Befehl "Get-SmbConnection". Den ruft man in der Powershell-Konsole auf. Damit werden alle verbundenen Netzlaufwerke angezeigt. In der Spalte „Dialect“ wird die verwendete SMB Versionsnummer (Bsp: „3.00“) angezeigt.

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Windows: Bitrate als Suchkriterium bei MP3-Dateien

21. September 2015 Hinterlasse einen Kommentar

Die verwendete Bitrate bei MP3 Dateien kann unter Umständen ein wichtiges Suchkriterium sein, gerade wenn man auf der Suche ist nach schlechter Qualität in der eigenen Musikbibliothek. Die in dem Artikel beschriebenen Suchbegriffe zur Bitrate stehen in der Windows-Suche der deutschsprachigen Variante von Windows zur Verfügung. Für Informatiker unter euch: Hier kommt die „Advanced Query Syntax“ der Windows Search zum Einsatz.

Für die Suche gibt es vordefinierte Kriterienbereiche, die nach Eingabe des Befehls „rate“ oder „Bitrate:“ im Suchfeld des Windows Explorer automatisch zur Auswahl eingeblendet werden:

Vordefinierte Suchkriterien für die Bitrate

Vordefinierte Suchkriterien für die Bitrate

Wenn man spezfischer suchen will funktionieren auch folgende Suchbefehle, in der man die gewünschte Bitrate als Zahl einsetzt:

Suche nach Dateien mit einer Bitrate von genau 128 kBit/s
bitrate:=128kbs

Suche nach Dateien mit einer Bitrate von 128 kBit/s und weniger:
bitrate:<128kbs

Suche nach Dateien mit einer Bitrate höher als 320 kBit/s:
bitrate:>320kbs

Hinweise:

  1. Wer aufmerksam gelesen hat, wird bemerkt haben, dass beim boolschen Operator „<“ Microsoft ein Bug hat in der Suche der Bitrate. Das führt dazu, dass „<=“ genau auf die gleiche Anzahl Suchergebnisse kommmt wie „<„. Was natürlich nicht der Fall sein sollte!
  2. Die Angabe der Maßeinheit beim Suchbefehl ist Pflicht. Im Englischen Windows lautet sie „kbps“ – im deutschen unlogischerweise „kbs“
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