MyAnalytics – das Fitbit in Office 365 für den Information Worker

Microsoft hat ein neues Feature/Produkt innerhalb der Office 365 Familie veröffentlicht.

Es nennt sich MyAnalytics und stellt auf  Basis der gesammelten Daten über die beruflichen Gewohnheiten des Benutzers pro Arbeitswoche dar:

  1. aufsummierte Stunden in Meetings
  2. aufsummierte Stunden mit Bearbeitung von eMails
  3. aufsummierte Stunden mit fokussierter Arbeit
  4. aufsummierte Stunden, die nach der Regelarbeitszeit entstanden sind

Desweiteren kann man zu den jeweiligen o. g. Punkten persönliche Ziele wie in Sport-Apps definieren.

myanalytics

Zusätzlich wird dargestellt im Bezug auf die Vernetzung mit Kollegen aus dem Unternehmen:

  • Wer sind die engsten Kollegen und wie viel Zeit habe ich mit Ihnen verbracht
  • Mit wem habe ich früher eng zusammengearbeitet und nun länger nicht mehr.

Als Datengrundlage werden die gesammelten und gespeicherten Daten aus dem Office Graph verwendet:

  • Erstellung oder Veränderung von Dokumenten in SharePoint Online
  • Lesen, Verfassen und Senden von eMails
  • Eingetragene Termine im eigenen Exchange Kalender
  • Freie Zeit ohne Termine im Exchange Kalender für die Berechnung der Fokus-Zeit
  • Personen in Mails und Terminen

MyAnalatics kann derzeit noch keine Informationen aus der Arbeit in Planner, Teams, Yammer oder in Office 365 Groups ziehen.

Zusätzlich lassen sich dann die Wochenreports miteinander vergleichen und ein Trend über die letzten Wochen wird auch dargestellt. Weiterhin versucht MyAnalytics hilfreiche Tipps für die persönliche Verbesserung zu geben.

Hier ein Einführungs-Video von Microsoft:

MyAnalytics ist ein Feature im Office 365. Es ist Bestandteil des E5 Plans. Für E1 oder E3 Pläne kann dieses Feature hinzugebucht werden zum Preis von 3,40 € pro User pro Monat.

Meine Einschätzung:
Die derzeitigen Funktionen sind nützlich in konventionellen Unternehmenskulturen mit ausschließlicher eMail-Kommunikation und vielen geplanten und kalenderbasierten Meetings. Für jüngere dynamischere Kulturen und der Vermeidung von Mailverkehr (z.B. Nutzung von Microsoft Teams) und ad-hoc Meetings macht es keinen Sinn. Der Preis für die E1 und E3 Pakete ist meines Erachtens zu hoch bei denen derzeit gegebenen Funktionen.

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Windows: Systemabbild öffnen und einzelne Dateien wiederherstellen

Die in Windows eingebaute Möglichkeit der Komplettsicherung durch die Erstellung eines sogenannten „Systemabbild“ hatte ich vor längerer Zeit in diesem Artikel erläutert.

Anforderung:
Aus dieser Komplettsicherung – dem Systemabbild einzelne Dateien wiederherstellen.

Lösung:
Beim Sichern eines Systemabbildes wird eine „virtuelle Festplatte“ als eine riesige Datei pro Partition erzeugt, welche die Dateiendung VHDX besitzt. Um diese virtuelle Festplatte im Windows wieder zu öffnen, macht man folgendes:

  1. Computerverwaltung öffnen (Admin-Rechte notwendig)
  2. In Computerverwaltung auf „Datenträgerverwaltung“ aufrufen
  3. Im Menü „Aktion“ auf „Virtuelle Festplatte anfügen“ klicken und die gewünschte VHDX Datei auswählen

windows_datentraegerverwaltung

Anschließend bei Erfolg öffnet sich ein neues Fenster mit dem Inhalt der virtuellen Festplatte unter einem automatisch zugewiesenen Laufwerksbuchstaben.

Zusätzliche Hinweise:

  • Um die Festplatte zu einzubinden, muss man lokale Admin-Rechte auf dem aktuellen Rechner besitzen.
  • Die virtuelle Festplatte kann von einem anderen PC sein
  • Die virtuelle Festplatte kann auf einem Netzlaufwerk liegen
  • Nie den Schalter „Schreibgeschützt“ aktivieren beim Anfügen, da Windows dann die virtuelle Festplatte nicht vollständig unter einem Laufwerksbuchstaben einbindet

 

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BPMN Diagramme mit Visio erstellen

Prozessdiagramme nach der BPMN Notation kann man in Microsoft Visio erstellen.

  • Visio 2010 Premium Edition unterstützt BPMN Version 1.2
  • Visio 2013/2016 ab Professional Edition  unterstützt BPMN Version 2.0

 

Hilfeseiten für den Schnellstart in Visio:

  • Deutschsprachiger Webcast zu Visio 2010 und BMPN
  • Englischsprachiger Blog-Post zu BPMN in Visio 2010
  • Webcast zu BPMN in Visio 2010

Hilfeseiten für den Schnellstart in BPMN:

Windows Media Player: Audio & Videocodecs

Anforderung:
Anzeige der installierten Video- und Audiocodecs, die der Windows Media Player benutzt.

Lösung:
Einfach diese URL im Browser aufrufen „file:///C:/Users/mce/AppData/Local/Temp/wmpsupport.htm“ oder

  1. Windows Media Player starten
  2. About/Info Dialog aufrufen
  3. Im Info Dialog „Technische Unterstützung“ oder „Information für technischen Support“ klicken
Info Dialog des Windows Media Player

Info Dialog des Windows Media Player

Windows 10: Automatische Treiber-Downloads deaktivieren

Bei einem perfekt konfiguriertem und installiertem System gilt: „Never change a running system“. Also braucht man auch keine ungefragten Updates von Geräte-Treibern. Eher ist die Best Practice: Wenn es Probleme gibt, nach diesem Problem googlen und bei einem tatsächlichen Fund den Treiber aktualisieren.

 

Folgende Schritte muss man einmalig durchführen, damit man nicht ungefragt Treiber-Updates empfängt – kostet 5 Minuten 🙂

  1. Rechtsklick im Windows Explorer „mein PC“ und im Kontextmenü auf „Eigenschaften“
    windows10_windows_explorer
  2. Klick im neuen Dialog „System“ auf „Erweiterte Systemeinstellungen“
    windows10_System
  3. Klick im neuen Dialog „Systemeigenschaften“ auf Tab „Hardware“
    windows10_systemeigenschaften
  4. Klick auf Schaltfläche „Geräteinstallationseinstellungen“
    windows10_treiberdownload

 

 

 

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Windows: DLNA-Renderer aktivieren

Windows unterstützt den Standard DLNA. Der Windows Media Player kann dabei u.a. in der Rolle eines sogenannten DLNA-Renderers agieren – in deutsch: als dummer die Medien empfangener Abspieler.

Damit ist man als Couch-Surfer in der Lage, Medien vom Smartphone auf dem Windows Gerät zu schicken und dort anzuzeigen/abzuspielen. Konkretes Beispiel: Sony Xperia Smartphones haben eine sogenannte „Throw“ Funktion über DLNA zum Senden von Videos auf DLNA-Geräte.

Damit der Windows Media Player solche Befehle von anderen Geräten akzeptiert, muss dies vorher einmalig freigeschalten werden. Dazu den Windows Media Player starten und den Button „Streamen“ anklicken. Danach auf „Remotesteuerung des Players zulassen“ anwählen.

Streaming-Einstellungen im Windows Media Player

Streaming-Einstellungen im Windows Media Player

Nun öffnet sich folgender Dialog und hier die Remotesteuerung freischalten.

win7_dlna_renderer_setting

 

Diese Anleitung ist für Windows 7 oder 8.x identisch.

Weitere Informationen zum Thema DLNA-Unterstützung in Windows gibt es hier:

Datenträgerbereinigung unter Windows

Die Datenträgerbereinigung unter Windows 7/8.x kann man entweder in er Oberfläche durch Rechtsklick auf ein Laufwerk aufrufen. Oder alternativ und schneller den Befehl „cleanmgr“ ausführen (über Start -> Ausführen).

datenträgerbereinigung

Hier gibts noch eine detaillierte Anleitung von Microsoft für Windows 7: https://support.microsoft.com/de-de/kb/980008

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