Windows: Systemabbild öffnen und einzelne Dateien wiederherstellen

Die in Windows eingebaute Möglichkeit der Komplettsicherung durch die Erstellung eines sogenannten „Systemabbild“ hatte ich vor längerer Zeit in diesem Artikel erläutert.

Anforderung:
Aus dieser Komplettsicherung – dem Systemabbild einzelne Dateien wiederherstellen.

Lösung:
Beim Sichern eines Systemabbildes wird eine „virtuelle Festplatte“ als eine riesige Datei pro Partition erzeugt, welche die Dateiendung VHDX besitzt. Um diese virtuelle Festplatte im Windows wieder zu öffnen, macht man folgendes:

  1. Computerverwaltung öffnen (Admin-Rechte notwendig)
  2. In Computerverwaltung auf „Datenträgerverwaltung“ aufrufen
  3. Im Menü „Aktion“ auf „Virtuelle Festplatte anfügen“ klicken und die gewünschte VHDX Datei auswählen

windows_datentraegerverwaltung

Anschließend bei Erfolg öffnet sich ein neues Fenster mit dem Inhalt der virtuellen Festplatte unter einem automatisch zugewiesenen Laufwerksbuchstaben.

Zusätzliche Hinweise:

  • Um die Festplatte zu einzubinden, muss man lokale Admin-Rechte auf dem aktuellen Rechner besitzen.
  • Die virtuelle Festplatte kann von einem anderen PC sein
  • Die virtuelle Festplatte kann auf einem Netzlaufwerk liegen
  • Nie den Schalter „Schreibgeschützt“ aktivieren beim Anfügen, da Windows dann die virtuelle Festplatte nicht vollständig unter einem Laufwerksbuchstaben einbindet

 

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BPMN Diagramme mit Visio erstellen

Prozessdiagramme nach der BPMN Notation kann man in Microsoft Visio erstellen.

  • Visio 2010 Premium Edition unterstützt BPMN Version 1.2
  • Visio 2013/2016 ab Professional Edition  unterstützt BPMN Version 2.0

 

Hilfeseiten für den Schnellstart in Visio:

  • Deutschsprachiger Webcast zu Visio 2010 und BMPN
  • Englischsprachiger Blog-Post zu BPMN in Visio 2010
  • Webcast zu BPMN in Visio 2010

Hilfeseiten für den Schnellstart in BPMN:

Windows Media Player: Audio & Videocodecs

Anforderung:
Anzeige der installierten Video- und Audiocodecs, die der Windows Media Player benutzt.

Lösung:
Einfach diese URL im Browser aufrufen „file:///C:/Users/mce/AppData/Local/Temp/wmpsupport.htm“ oder

  1. Windows Media Player starten
  2. About/Info Dialog aufrufen
  3. Im Info Dialog „Technische Unterstützung“ oder „Information für technischen Support“ klicken
Info Dialog des Windows Media Player

Info Dialog des Windows Media Player

Windows 10: Automatische Treiber-Downloads deaktivieren

Bei einem perfekt konfiguriertem und installiertem System gilt: „Never change a running system“. Also braucht man auch keine ungefragten Updates von Geräte-Treibern. Eher ist die Best Practice: Wenn es Probleme gibt, nach diesem Problem googlen und bei einem tatsächlichen Fund den Treiber aktualisieren.

 

Folgende Schritte muss man einmalig durchführen, damit man nicht ungefragt Treiber-Updates empfängt – kostet 5 Minuten🙂

  1. Rechtsklick im Windows Explorer „mein PC“ und im Kontextmenü auf „Eigenschaften“
    windows10_windows_explorer
  2. Klick im neuen Dialog „System“ auf „Erweiterte Systemeinstellungen“
    windows10_System
  3. Klick im neuen Dialog „Systemeigenschaften“ auf Tab „Hardware“
    windows10_systemeigenschaften
  4. Klick auf Schaltfläche „Geräteinstallationseinstellungen“
    windows10_treiberdownload

 

 

 

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Windows: DLNA-Renderer aktivieren

Windows unterstützt den Standard DLNA. Der Windows Media Player kann dabei u.a. in der Rolle eines sogenannten DLNA-Renderers agieren – in deutsch: als dummer die Medien empfangener Abspieler.

Damit ist man als Couch-Surfer in der Lage, Medien vom Smartphone auf dem Windows Gerät zu schicken und dort anzuzeigen/abzuspielen. Konkretes Beispiel: Sony Xperia Smartphones haben eine sogenannte „Throw“ Funktion über DLNA zum Senden von Videos auf DLNA-Geräte.

Damit der Windows Media Player solche Befehle von anderen Geräten akzeptiert, muss dies vorher einmalig freigeschalten werden. Dazu den Windows Media Player starten und den Button „Streamen“ anklicken. Danach auf „Remotesteuerung des Players zulassen“ anwählen.

Streaming-Einstellungen im Windows Media Player

Streaming-Einstellungen im Windows Media Player

Nun öffnet sich folgender Dialog und hier die Remotesteuerung freischalten.

win7_dlna_renderer_setting

 

Diese Anleitung ist für Windows 7 oder 8.x identisch.

Weitere Informationen zum Thema DLNA-Unterstützung in Windows gibt es hier:

Datenträgerbereinigung unter Windows

Die Datenträgerbereinigung unter Windows 7/8.x kann man entweder in er Oberfläche durch Rechtsklick auf ein Laufwerk aufrufen. Oder alternativ und schneller den Befehl „cleanmgr“ ausführen (über Start -> Ausführen).

datenträgerbereinigung

Hier gibts noch eine detaillierte Anleitung von Microsoft für Windows 7: https://support.microsoft.com/de-de/kb/980008

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SMB-Versionen in Windows

Der NAS-Hersteller Synology unterstützt seit Mai 2015 das Protokoll SMB in der Version 3.0 für Clients. Windows Server unterstützt ebenfalls SMB 3.0 seit Version 2012.

Auf der Client-Seite sieht es bei Windows mit der Unterstützung von SMB wie folgt aus:

Windows Version auf Client-Seite Unterstützte maximale Protokollversion
Windows XP SMB 1.0
Windows Vista SMB 2.0
Windows 7 SMB 2.1
Windows 8 SMB 3.0
Windows 8.1 SMB 3.0
Windows 10 SMB 3.0

 

Überprüfen der verwendeten Protokollversion ab Windows 8:
Zum Prüfen der verwendeten Protokollversion bei verbundenen Netzlaufwerken gibt es den Powershell Befehl "Get-SmbConnection". Den ruft man in der Powershell-Konsole auf. Damit werden alle verbundenen Netzlaufwerke angezeigt. In der Spalte „Dialect“ wird die verwendete SMB Versionsnummer (Bsp: „3.00“) angezeigt.

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