SQL Management Studio: SQL Abfrage direkt in CSV Textdatei umleiten

Problem:

Wenn eine SQL Abfrage in SQL Management Studio sehr viele Daten liefert, funktioniert das Kopieren der Ergebniszeilen über die Zwischenablage in Windows zu anderen Anwendungen/Rechnern nicht mehr.

Lösung:

In diesem Fall hilft das Exportieren der Ergebniszeilen einer SQL-Abfrage in eine Textdatei im CSV-Format. Dazu legt man vorher in den Optionen der „Query Results“ den CSV-Delimiter fest sowie kann man in der ersten Zeile die Tabellenspaltenbezeichnungen mit in die CSV-Datei ausgeben.

Zum Abfeuern der Query in eine Textdatei muss man vorher in der Symbolleiste den entsprechenden Button drücken (siehe rote Umrandung im Screenshot). Anschließend klickt man auf Execute in der Symbolleiste und ein Datei-Speichern-Dialog erscheint zum Auswahl des Speicherorts der CSV-Datei.

Einstellungen für Datei-Export von SQL Queries im SQL Management Studio

Office 365: Wissensmanagement im Jahr 2020

Intro:

Das Thema Wissensmanagement auf Basis der Menge der abgelegten Daten in Office 365 wird durch das rasante Anwachsen immer wichtiger.

Die Herausforderungen sind:

  • Aufbereitung von gelerntem und gespeichertem Wissen für die Nachwelt
  • Austausch von Wissen über Abteilungs- und Projektgrenzen hinweg
  • Wissens-Hilfe für Anwender in den täglichen Anwendungen

Diese Herausforderungen in der Microsoft Produktivitäts-Cloud wollte Microsoft schon seit längerem lösen…

Infopedia:

Ein neuer Service in Office 365 für „Knowledge Management“ – der Codename war „Infopedia“ und es wurde erstmals auf der Microsoft Konferenz „Ignite“ im Jahr 2015 vorgestellt. Damals war die Idee:

ein Shop Frontend zum Sammeln von themenbasiertem Wissen

Hier kann man sich die Präsentation von der Ignite 2015 nochmal anschauen:
https://channel9.msdn.com/Events/Ignite/2015/BRK2174

Von diesem Projekt ging niemals etwas in Produktion – es wurde wohl gestoppt.

Project Cortex:

Auf der Konferenz Ignite 2019 kam das Thema Wissensmanagement wieder auf die Bildfläche durch das von Microsoft benannte Projekt Cortex. Der wirkliche Produktname sowie die Lizensierungsanforderungen sind unklar.

Hier kann man sich ein Video von der Ignite 2019 dazu anschauen:
https://myignite.techcommunity.microsoft.com/sessions/81513?source=sessions

Die Ergebnisse aus Project Cortex werden noch in diesem Jahr für alle Kunden von Microsoft 365 zur Verfügung stehen. Wehrmutstropfen ist, dass es extra Kosten für die Kunden verursachen wird. Die Investition in diesem Projekt will Microsoft also refinanzieren.

Erste Details zu den Features

  • Automatisch wird durch KI auf Basis des Contents und der Aktivitäten werden Wissens-Themen (sogenannte Topics) erkannt
  • Zu den Wissens-Themen werden sogenannte Topic Pages erstellt, die Wissen zu einem Thema im Intranet aufbereitet darstellen. Auf Basis der Signale im Office Graph werden Themen durch Aktivitäten der Anwender in der Collaboration erkannt und Topic Pages erstellt.
  • Es können durch Anwender auch manuell Themen erstellt werden, wenn die KI von selbst nichts entdeckt oder man das Ganze beschleunigen will.

Das war der erste Artikel dazu. Es wird in diesem Blog noch weitere Detail-Artikel zu diesem Thema geben.

Weiterführende Informationen

Video 1: Vorstellung auf der Ignite 2018

Video 2: Project Cortex deep dive

Video 3 – Webinar von AvePoint zu Project Cortex

https://resources.techcommunity.microsoft.com/project-cortex-microsoft-365/

Windows: Aktive RDP-Sessions beim Server abfragen

In der Windows Console gibt es eine Möglichkeit, aktiv laufende RDP-Verbindungen eines anderen Computers im Netzwerk abzufragen.

Eine Möglichkeit ist der Aufruf des Befehls query session

query session /server:hostname

Eine andere Möglichkeit ist der Befehl qwinsta

qwinsta /server:hostname

Outlook: Größenlimits bei PST-Dateien

Bei der Archivierung von Mails in Outlook in sogenannte PST-Dateien habe ich die Größen-Limits hier mal dokumentiert.

Version von Outlookmax. Größe der PST Datei (Unicode Format)
Outlook 200720 GB
Outlook 201050 GB
Outlook 201350 GB
Outlook 201650 GB
Outlook 201950 GB

Es ist jedoch möglich, dies via Registry zu verändern: https://support.microsoft.com/de-de/help/832925/how-to-configure-the-size-limit-for-both-pst-and-ost-files-in-outlook

Outlook: Geschäftliche und private Termine vereinen

Das Problem:

Private Termine im Familienkalender und nochmal manuell im geschäftlichen Kalender eintragen, damit man den Überblick behält und nicht überbucht wird. Und zusätzlich trägt man seine geschäftlichen Termine im Familienkalender ein, damit man von zu Hause nicht überbucht wird.

Die Lösung:

Bei der Nutzung unterschiedlicher Accounts/Kalender für das Business und das Private gibt es jetzt ein neues Killer-Feature für Microsoft 365 Kunden.

In Outlook für Web kann man private Accounts mit Kalendern einbinden und anschließend fließen die privaten Termine in die Verfügbarkeitsanzeige des geschäftlichen Kalenders ein.

Einmalige Einrichtung:

  1. Outlook im Web (https://outlook.office.com/) aufrufen
  2. Kalender-Ansicht auswählen
  3. Kalender hinzufügen klicken (https://outlook.office.com/calendar/addcalendar)
  4. Account auswählen (derzeit privater Microsoft Account oder Google Account)

Anschließend sind alle Kalender aus dem privaten Account mit in der Kalender-Ansicht verfügbar.

Derzeitige Nachteile:

  • Derzeit funktioniert die Einrichtung nur im Web-Client von Outlook!
  • Es kann nur ein weiterer privater Account hinzugefügt werden
  • Es kann nur Google oder Outlook.com Account hinzugefügt werden