Excel: Zählen von Zeilen bei denen ein Ausdruck nicht vorkommt

Anforderung:

In einer Excel-Tabelle soll die Anzahl der Zeilen ermittelt werden, die in einer gewählten Spalte einen bestimmte Zeichenkette (String) nicht enthalten.

Lösung:

Anwendung der Formel ZÄHLENWENNS:

=ZÄHLENWENNS(Gewünschte_Spalte;"<>string")
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SharePoint: Zählen von Dateien in einem Ordner

Anforderung:

In einem Ordner innerhalb einer Dokumentenbibliothek befinden sich eine Anzahl von Dateien, die gezählt werden sollen.

Lösung:

Erstellung einer eigenen Ansicht mit Gruppierung. Als Gruppierung empfiehlt sich eine Spalte mit wenigen Unterscheidungsmerkmalen als potenielle Daten.

SharePoint: Drag & Drop Unterstützung und potentielle Fallstricke

Für Das Dokumentenmanagement in SharePoint wurde seit Version 2013 die Unterstützung für Drag & Drop für die Anwender eingeführt. Dies ist leider ein wenig halbherzig geschehen und wurde seitdem auch nicht verbessert.

Die generelle Browser-Unterstützung – Drag & Drop funktioniert im Internet Explorer, Microsoft Edge, Firefox und Google Chrome.

Use Case: Hochladen von Dokumenten via Drag & Drop

    • Mehrere Dokumente aus einem lokalen Verzeichnis per Drag & Drop hochladen ist möglich
    • Während des Uploads erscheint ein Ladebalken oberhalb der Dokumentenbibliothek incl. einem Cancel-Button zum Abbrechen des Upload-Vorgangs
    • Nachteil: Der Metadaten-Dialog erscheint nicht automatisch – wenn also Pflicht-Metadatenfelder nicht durch einen Default-Wert gefüllt werden, bleiben die hochgeladenen Dokumente erstmal ausgecheckt. (Dieses Verhalten kann durch eigene Programmierung überschrieben werden)

Use Case: Verschieben von bereits hochgeladenen Dateien via Drag & Drop

    • Einzelne Dateien verschieben: Am Dateityp-Icon den Mauszeiger positionieren und drücken und ziehen
    • Mögliche Ziele beim Verschieben:
      • Innerhalb einer Bibliothek: Von einem Ordner in einen anderen Ordner
      • Von einer Bibliothek in eine andere Bibliothek
    • Ergebnis:
      • Die potentiell vorhandenen älteren Versionen von Dokumenten wandern beim Verschieben mit
      • Wichtig: Gesetzte Metadaten des Dokumentes wandern beim Verschieben mit. Default-Metadaten in der Zielbibliothek werden NICHT angewendet

Use Case: Verschieben von Ordnern via Drag & Drop

    • Funktioniert nicht im Internet Explorer

Randnotiz: Getestet in SharePoint Version 2013 (Lizenzisierung egal)

Office 365: Elektronisches Handling von Aufgaben für Endanwender

Es wurden und werden verschiedene Möglichkeiten von Microsoft bereitgestellt, Aufgaben elektronisch zu erfassen, den Überblick zu behalten und nachzuhalten.

Aufbauend auf diesem Blog-Post aus 2018 will ich in diesem Artikel ein Überblick geben mit dem Stand Mai 2019. 

Microsoft To-Do

  • eignet sich für persönliches Aufgabenmanagement mobil/unterwegs
  • keinerlei Aufgaben-Sharing mit anderen Personen möglich!

Mögliche Bedienungsformen

Erwähnenswerte Features

    • Aufgaben lassen sich in Einzel-Schritte zerteilen und als Check-Liste abhaken
    • Serienaufgaben sind möglich
    • Aufgaben mit Erinnerungen
    • Aufgaben können Anhänge haben

Integration mit den anderen hier vorgestellten Möglichkeiten:

    • Anzeige und Bearbeitung von mir zugewiesenen existierenden Planner Aufgaben aus allen Teams in Office 365
    • Anzeige der rot geflaggten Mails aus Exchange Online Postfach

Microsoft Outlook

  • eignet sich für persönliches Aufgabenmanagement am Arbeitsplatz PC/Notebook
  • ideal, wenn Aufgaben sich in eMails „verstecken“

Mögliche Bedienungsformen

    • Client für Mac OS oder Windows
    • Outlook App für Smartphone

Erwähnenswerte Features:

    • Mails via Drag & Drop in Aufgaben ziehen und hat den Inhalt der Mail in der Aufgabe

Integration mit den anderen hier vorgestellten Möglichkeiten

    • Bidirektionale Synchronisierung der Aufgaben aus Microsoft To-Do in Outlook hinein

Microsoft SharePoint Online

  • eignet sich für Aufgaben im Team (Abteilung oder Projekt)

Mögliche Bedienungsformen

    • Im Browser
    • Im Outlook-Client lassen sich Aufgabenlisten aus SharePoint zur dauerhaften Synchronisation einbinden und problemlos ohne Zutun eines Browsers bearbeiten
    • Tab in MS Teams

 Erwähnenswerte Features:

    • Aufgaben lassen sich einem oder mehreren Team-Mitgliedern zuweisen
    • Vorgänger- und Nachfolgerbeziehungen sind zwischen Aufgaben herstellbar
    • Thematisch zusammenhängende Aufgaben lassen sich clustern und so Aufgabenhierarchien abbilden

Microsoft Planner

  • eignet sich für Aufgaben im Team (Abteilung oder Projekt)
  • besonders geeignet zur Ablösung eines analogen Scrum/Kanban-Board

 Mögliche Bedienungsformen

Erwähnenswerte Features

    • Aufgaben lassen sich einem oder mehreren Team-Mitgliedern zuweisen
    • Aufgaben lassen sich in Einzel-Schritte zerteilen und als Check-Liste abhaken
    • Aktivitäten-Journal zur Aufgabe verfügbar
    • Es lassen sich komplette Templates (Board mit Aufgaben) bauen und wiederverwenden (Copy Plan Feature)

Fazit:

Wenn die Wahl zwischen den hier vorgestellten Möglichkeiten notwendig wird, dann empfehle ich für das Ich-bezogenen Aufgaben-Management  die Nutzung von To-Do. Im Team empfehle ich Planner. Man muss bedenken, dass auf dem Markt da draußen bessere Konkurrenten (Bsp: Todoist, Trello) schon seit Längerem unterwegs sind.

Office 365: Aufgabenliste in SharePoint Online Website aktivieren

Anforderung:
In einer Website in SharePoint Online die gewohnte altbewährte Aufgabenliste anlegen.

Lösung:
Die Funktion „Add an App“ liefert im Jahre 2019 standardmäßig keine Aufgabenliste mehr als mögliche Auswahl.

Das Problem – die Aufgabenliste ist erstmal nicht mehr verfügbar

Erst durch die manuelle Aktivierung eines Site Features „Teamzusammenarbeitslisten“ wird die Aufgabenlisten-App neben einer Reihe anderer alter Bekannter in der App-Auswahl wieder sichtbar.

  1. Websiteinhalte aufrufen durch Klick auf Zahnrad rechts oben
  2. „Websiteeinstellungen“aufrufen
  3. In Übersicht der Websiteeinstellungen in der Rubrik „Websiteaktionen“ den Punkt „Websitesfeatures verwalten“ aufrufen
  4. In der Feature-Liste das Feature „Teamzusammenarbeitslisten“ suchen und aktivieren

 

Feature in der Liste der Website-Features (in den Website-Einstellungen – als Admin arbeiten)

Testbericht: Plantronics Voyager 8200 UC im geschäftlichen Einsatz

Intro

Dieses Stereo Headset (Voyager 8200 UC) wurde Ende 2017 durch den Hersteller Plantronics auf den Markt gebracht. Plantronics ist seit Jahren ein Hersteller für hochwertige Headsets vornehmlich für den geschäftlichen Einsatz. Ich hatte dank Plantronics die Möglichkeit, dieses Gerät im täglichen Einsatz zu testen.

In diesem Bereich tummeln sich im Wesentlichen drei Firmen: Plantronics, Jabra und Sennheiser.

Produktidee

Die Idee hinter diesem Produkt ist die Kombination aus normalem Bluetooth Audio Kopfhörer für die private Nutzung als auch einem Headset für die geschäftliche Audio-Kommunikation über Skype for Business bzw. Microsoft Teams oder andere ähnliche Anwendungen. Das bedeutet also die Einsparung eines dezidierten Headsets am Arbeitsplatz, was insbesondere für mobile Wissensarbeiter mit flexiblem Arbeitsplatzkonzept (ohne eigenen festen Schreibtisch) sich besonders eignet.

Es gibt wenig Angebot auf dem Markt in dieser Produktgruppe. Wir sprechen hier von Microsoft zertifizierten Geräten für die geschäftliche Kommunikation.

Der SENNHEISER MB 660 UC ist ein direkter Konkurrent. Geräte von Bose (QC35) oder der Sennheiser PXC550 sowie Sonys Modelle sind keine direkten Konkurrenten, da sie keine Zertifizierung von Microsoft haben und auch kein eigenen Bluetooth Dongle mitliefern.

Hochwertige Audio-Übertragung über Bluetooth mit dem Smartphone

Der Kopfhörer unterstützt den höherwertigen Bluetooth Codec aptX. Das freut alle audiophilen Musikhörer. Weitere Infos zu den verschiedenen Codecs für die Musikwiedergabe über Bluetooth gibt es in diesem Artikel: https://www.zdnet.de/88334711/bluetooth-audio-sbc-aac-aptx-aptx-hd-und-ldac-erklaert/

Verwendeter Bluetooth Codec mit einem Samsung Galaxy S7

Der Bluetooth Dongle

Vielleicht fragt sich der geneigte Leser, warum ein zusätzlicher Bluetooth Dongle, wenn doch die meisten Geräte eh schon Bluetooth an Bord haben? Der Hersteller des Headsets übernimmt damit die Kommunikationsstrecke vom PC/Mac bis zum Headset und verlässt sich nicht auf das vom Hersteller eingebaute Bluetooth und dadurch eventuelle auftretende Probleme.

    • für den ganz gewöhnlichen USB-A Anschluss
    • wird als Gerät „Plantronics BT600“ in Windows erkannt und ist ohne Installationsaufwand sofort einsetzbar
    • Der Dongle ist mit einer LED ausgestattet. Diese leuchtet dauerhaft blau bei bestehender Bluetooth Verbindung zum angeschalteteten Kopfhörer. Die LED blinkt in lila beim Datentransfer (also der stetigen Verbindung in einer Skype for Business Verbindung oder Musikwiedergabe vom PC)
    • Die Bluetooth Reichweite durch den Dongle ist gigantisch und besser als bei der Verbindung zum Smartphone
    • Der Dongle ist ziemlich groß und die Gefahr des Verbiegens beim Transport des Laptops ist gegeben

USB Dongles im Größenvergleich: Plantronics BT600, Sennheiser BTD 800 und Logitech Unifying Empfänger

Sprachansagen

Folgende Sprachansagen kommen in weiblicher Stimme:

  • Verbindung gepaart: „Phone One connected“ / „PC connected“
  • Verbindung gepaart mit Smartphone: „Phone One connected“
  • „Mute“ in Skype for Business gedrückt wird angesagt
  • Automatische Info über Akkustand: „High“ oder „Low“ nach dem Anschalten
  • Bei niedrigem Akkustand wird in regelmäßigen Abständen „Battery low“ angesagt.

Zum Vergleich: Bose bekommt es hin, dass der Gerätename des gepaarten Geräts angesagt wird. Ebenso wird bei Bose der Akkustand in Prozent angesagt.

Der Komfort

  • Für das Bluetooth Pairing mit Smartphones steht NFC zur Verfügung so dass man das Smartphone zum Pairing einfach an die Hörmuschel hält.
  • Beim Absetzen des Kopfhörer pausiert automatisch die Musikwiedergabe und beim Aufsetzen setzt die automatisch wieder fort
  • Während einer Skype-Konferenz oder einem Telefonat wird beim Absetzen automatisch das Mikro auf Mute geschaltet
  • Die eigenständige Mute Taste für das Mikro am rechten Ohrhörer ist sehr  hilfreich
  • Das Headset erkennt, wenn man spricht während man on Mute ist und zeigt ein Hinweis in der Windows Anwendung an. Manchmal kommt auch ein akustischer Hinweis im Ohr.
  • Die Ohrmuscheln sind erstaunlicherweise zu klein für Over-ear und zu groß für On-Ear. Irgendwie haben die Produktdesigner hier ein wenig geschlafen. Fakt ist, dass die Muschel meine Ohren nicht umschließt wie andere Kopfhörer es tun. Hier ein paar Vergleichsfotos:

Ohrmuscheln im Vergleich: links: Plantronics Voyager 8200UC rechts: SENNHEISER MB 660 UC

Ohrmuscheln im Vergleich: Links Voyager 8200 UC – rechts Sony WH-1000MX3

Die Bedienung

  • Die Kontroll-Elemente zur Steuerung befinden sich an der linken Hörmuschel – für Rechtshänder ist das tatsächlich ungewohnt
  • Die übergrosse Taste an der rechten Ohrmuschel ist nicht perfekt – man berührt sie zu leicht.
  • Die Beschriftung der Tasten an den Hörmuscheln ist gut – besser als bei der Konkurrenz von Sennheiser.
  • Die Mute-Taste an der rechten Ohrmuschel ist super aber ein wenig schwer zu Ertasten beim Tragen
  • Der Lautstärke-Regler ist gewöhnungsbedürftig – es so ein Rad, was man immer in eine Richtung drehen muss bis zu einem Anschlag. Wenn man das tut, ist man eine Stufe Lautstärke geringer oder lauter. Nun muss man sich natürlich merken, in welche Richtung es lauter wird und leiser
  • Integration mit Sprachassistenten auf dem Smartphone: Google Now, Siri, Cortana: Durch 2sekündiges Halten der Play/Pause Taste an der linken Hörmuschel startet der jeweilige Assistent auf dem Smartphone und man kann sofort mit der Frage/Aktion diktieren ohne nochmals z.B. „OKAY Google“ zu sagen.

Die Konfigurierbarkeit

Hier glänzt der Hersteller! Ich habe folgende Apps ausprobiert. Die für Windows: „Plantronics Hub“ und die für Android Geräte „PLT Hub“. Die Einstellmöglichkeiten für das Headset in der Android App sind wesentlich umfangreicher.

Noise Canceling

Hier geht es um zwei Sachen:

  • Minimierung der Außengeräusche für den Träger des Headsets
    • Hier hat das Gerät drei Funktionsstufen (Aus, Mid, High)
  • Minimierung der Außengeräusche für das Gegenüber in Telefonaten/Skype Konferenzen
    • Dazu dieses folgende Video anschauen

Der Transport

Hier bin ich echt enttäuscht! Es wurde offensichtlich angenommen, dass das Headset am Arbeitsplatz verbleibt und nicht transportiert wird.

  • Kein Faltmechanismus des Kopfhörers für den Transport wie bei den Herstellern Sony, Bose oder Denon
  • Kein hartes Transport-Case wie bei Sony, Sennheiser oder Denon für den Kopfhörer sondern ein innen gefütterter Textilsack
  • Der Bluetooth Dongle muss am Gerät bleiben, da keine extra Aufbewahrung dabei ist

Fazit – was liebe ich an dem Produkt:

    • Guter Sound
    • Automatische Trage-Erkennung für Musik und Web-Konferenzen
    • Fantastische Reichweite vom PC zum Kopfhörer
    • Mute-Taste am Gerät ist sehr praktisch in Web-Konferenzen
    • Gute Integration mit Sprachassistenten auf dem Smartphone
    • physische Tasten an den Hörmuscheln statts Touchpads (wie bei Sennheiser)

Fazit – was mag ich gar nicht, wo bin ich enttäuscht:

    • Die zu kleinen Ohrmuscheln umschließen meine Ohren nicht sondern drücken auf meine Ohren. Der Tragekomfort ist also nicht so gut wie bei Over-the-ear Kopfhörern.
    • Das zweistufige Active Noise Cancelling der Außengeräusche beim Musikhören ist schwach und ich merke keinen Unterschied in den Funktions-Stufen
    • Für den Transport im Rucksack wurde nicht so viel getan.

Hier der Link zum Produkt bei Amazon: Hyperlink

Windows: Datenträgerinitialisierung schlägt fehl

Die Datenträgerverwaltung in Windows lässt sich direkt wie folgt starten:

  1. Windows-Taste + R drücken
  2. „diskmgmt.msc“ eingeben und OK drücken

Falls die Datenträgerinitialisierung in Windows nach dem folgenden Dialog fehlschlägt…
win_10datenträgerinitialisierung

Danach kann im schlechtesten Fall die Meldung erscheinen: „Laufwerk nicht bereit“. Damit ist die Datenträgerinitialisierung fehlgeschlagen.

Nun wird es Zeit, andere Tools auf die Festplatte/SSD loszulassen, um der Ursache auf die Spur zu kommen: