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Posts Tagged ‘Team Foundation Service’

Import von Vorgängen aus Microsoft Project in den TFS

Die Zielstellung nochmal kurz zusammengefasst. Man hat zum Start eines Projekts ein Projektplan in Microsoft Project (hier Version 2013) erstellt und will nun Vorgänge aus dem Projektplan in ein Projekt im Team Foundation Server (oder Team Foundation Service) hochladen.

Systemvoraussetzung ist lokal der Visual Studio Team Explorer in der identischen Version, wie auch der TFS. Wenn die Installation erfolgreich war, gibt es in den Office-Produkten ein weiteren Bereich „Team“ in der Ribbonleiste (Symbolleiste). Dort muss man sich mit dem gewünschten TFS und Teamprojekt verbinden.

Nachdem man im Microsoft Project sich mit dem TFS Projekt erfolgreich verbunden hat, kommen automatisch einige entsprechende Vorgangsspalten hinzu:

Zusätzliche Vorgangsspalten aus dem TFS

Zusätzliche Vorgangsspalten aus dem TFS

Und nun geht die Krux auch los – man muss in diesen Vorgangsspalten selbst für die einzelnen Vorgänge die Werte festlegen. Insbesondere ist der Typ des zu erzeugenden Work Items wichtig. Da gibts ja ganz nach Projektvorlage so einige Arten von Work Items im TFS.

Leider zeigt sich Project in Verbindung mit dem TFS ein wenig uneinsichtig und unflexibel. Denn meist befinden sich in einem Projektplan auch Vorgänge (z.B. Meilensteine), die man nicht als Work Items im TFS Projekt haben will.

Hinweismeldung von Project

Hinweismeldung von Project

Workaround ist hier wohl, alle Vorgänge eines Projektplans zu importieren und anschließend die „unbrauchbaren“ Work Items auf eine „Müll-Iteration“ zu legen.

Unterstützung von SCRUM im Team Foundation Service

6. Februar 2013 Hinterlasse einen Kommentar

Der Team Foundation Service ist ein neuer Dienst für Entwicklungsteams zur Source-Code Verwaltung, welcher auf der Konferenz Build 2012 von Microsoft vorgestellt wurde. Der Dienst bietet neben der reinen Source-Codeverwaltung in der Cloud out-of-the-box auch eine aus meiner Sicht gute Tool-Unterstützung für die Durchführung der SCRUM Methode in Entwicklungsteams.

Dashboard, genannt „Team Portal“:
Das Dashboard bietet auf enen Blick den Burndown-Chart, die abgearbeiteten Stunden, und eine Statistik mit den aktuellen Zahlen zu Product Backlog Items, Feedback-Items und Bugs.

Dashboard-Ansicht im Projekt (Quelle: Microsoft)

Dashboard-Ansicht im Projekt (Quelle: Microsoft)

Product Backlog:

Der Product-Backlog unterstützt die Sammlung von Product Features in Form von Work-Items, die geschachtelt werden können, um so Features noch weiter zu unterteilen.

Product-Backlog

Product-Backlog (Quelle: Microsoft)

Sprint-Backlog:

Anschließend beim Sprint-Planning werden die Features aus dem Product-Backlog in für jeden Sprint extra Sprint-Backlogs verschoben.

Sprint-Backlog

Sprint-Backlog (Quelle: Microsoft)

Die automatische Anzeige der Entwicklerauslastung auf Stundenbasis erleichtert die Sprintplanung im Entwickler-Team.

Anzeige der Auslastung auf Stundenbasis

Anzeige der Auslastung auf Stundenbasis (Quelle: Microsoft)

Task-Board/Planning Board:
Diese elektronische Repräsentation eines analogen Task-Boards bietet sich perfekt an für Stand-Ups an einem Beamer oder großen Screen. In dem Task-Board ist Drag & Drop möglich, so dass die Task direkt verschoben werden können.

Task-Board

Task-Board (Quelle: Microsoft)

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