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MDA Touch + Mercedes-Benz C-Klasse = :-(

17. Februar 2008 1 Kommentar

Bisher wunderte ich mich immer, dass mein MDA Touch nie in meinem Standard-Mietwagen (aktuelles Modell Mercedes-Benz C-Klasse) in der Bluetooth-Geräteliste auftauchte, obwohl Bluetooth aktiviert war im Touch. Also nahm ich mir doch die Bedienungsanleitung zuhilfe und fand folgende Hinweise:

  1. SIM Access Profile einschalten -> Einstellungen -> Tab „System“ > „SAPSettings“ -> Häkchen setzen bei „Remote SIM Access“
  2. Die Kontakte werden standardmäßig im Datenspeicher des MDA abgelegt. Für das SIM Access Profile müssen die Kontakte jedoch auf die eingelegte SIM Karte kopiert werden. Dies erreicht man mit dem Tool „SIM Manager“. Leider kann man in dem Tool die Kontakte nur einzeln oder gesamt abwählen für den Kopiervorgang. Mir fehlt hier eine Filterung der zu kopierenden Kontakte nach Kategorie.

Gesagt – getan. Auch nach Schritt 1 und 2 ist der HTC Touch für das Bluetooth Modul der C-Klasse unsichtbar. Dann habe ich ein wenig gegoogelt und den Hinweis gefunden, das Tool „JETware Hands-free Extension for Windows Mobile phones“ zu installieren. Auch durchgeführt – Null Erfolg 😦

Einziger Wehrmutstropfen: Bei anderen Autoherstellern (Skoda Octavia, VW Passat) soll der MDA Touch mit den Bluetooth Freisprecheinrichtungen funktionieren.

Goodby my Pocket Loox 720 – Welcome HTC Touch

7. November 2007 1 Kommentar

Im Herbst 2004 erstand ich mein ersten PDA – das damalige Flagschiff war der Pocket Loox 720 von Fujitsu Siemens. Er war damals das totale Schnittstellenwunder: WLAN, Bluetooth, Infrarot, CF Karte, SD (IO) Karte. Das Gerät besitzt ein gutes und vor allem großes Display mit VGA Auflösung von 640×480 und ordentlichem Speicher. Es besaß 128 MB RAM und 28 MB persönlich nutzbarem ROM. Als CPU kam ein Intel PXA272 mit 520 MHz zum Einsatz. Das Gerät kostete damals ca. 550 € und wurde von HTC hergestellt.

Pocket Loox 720

Pocket Loox 720

Als Betriebssystem kam Windows Mobile 2003 Second Edition zum Einsatz. Alle Benutzer hofften beim Erscheinen von Windows Mobile 5 auf ein Upgrade von Fujitsu Siemens. Leider hat der Hersteller nach Prüfung dies aber ausgeschlossen. Wahrscheinlich aufgrund des umgestellten Speicherkonzepts (Verwendung von RAM u. ROM).

Ich war froh, es zu haben und es hat mir gute Dienste erwiesen. Damals konnte ich mir nicht vorstellen, wie lange es dauern würde bis zu meinem nächsten PDA. Ende 2007 stellt Fujitsu Siemens die Herstellung von PDAs komplett ein. Dies ist ein Grund, mich von meinem geliebten Loox 720 zu trennen.

Als neues Gerät kam der HTC Touch in der T-Mobile Variante in die Wahl. Für mich erstmal eine krasse Umstellung. Der Stift (Stylus) ist ca. XYZ cm kürzer und bereitete mir einige Schwierigkeiten in den ersten Tagen. Auch das kleinere Display fällt im direkten Vergleich auf. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf für ein besseres Tragegefühl in der Hosentasche.

Der Versionssprung von Windows Mobile 2003 SE auf Windows Mobile 6 geht einfach daher. Einzig vermisse ich links unten im Heute-Screen das Menü „Neu“. In diesem konnte man ohne viele Klicks ein neuen Termin, eine neue Aufgabe oder eine neue Notiz erstellen. Nun ist dafür einige Hangelei durch die Menüs notwendig. Dies ist eine klare Verschlechterung der Usability.

HTC Touch

HTC Touch

Am schnellsten fällt auf, dass der Speicher im Touch mit 64 MB RAM und 128 MB ROM und stark begrenzt ist. Der verfügbare Speicher beim gebrandeten MDA Touch von T-Mobile teilt sich in 31,44 MB Daten- und 47,90 MB Programmspeicher auf. Es existiert keine Möglichkeit, das Verhältnis der Nutzung zu ändern (Im Gegensatz zu Windows Mobile 2003 SE, wo es noch möglich war). Die direkte Folge ist, dass nach dem Synchronisieren meiner Aufgaben, Kontakte und Termine die Fehlermeldung erscheint, dass der Datenspeicher voll ist. Denn es ist mir noch kein Weg bekannt, genau diese Daten auf die Speicherkarte auszulagern. 

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