Umbelegung der Windows Live Call Taste bei Microsoft Webcams

Die meisten Webcams von Microsoft besitzen eine Taste an der Webcam, wo nach Drücken der Live Messenger gestartet wird. Die Umbelegung der Taste z.B. auf Skype ist möglich – jedoch nur mit manuellem Eingriff.

So kann man die Taste deaktivieren:

  1. Datei icepick.exe suchen -> liegt häufig unter c:\Program Files\Microsoft LifeCam\
  2. Datei umbenennen

So kann man die Taste umbelegen auf Skype:

  1. Obige Schritte 1 und 2 ausführen
  2. Skype.exe in das Verzeichnis c:\Program Files\Microsoft LifeCam\ kopieren
  3. Skype.exe umbenennen in IcePick.exe

Eine andere Anleitung, die im Netz zu finden ist, ist die Änderung in der Registry ohne die oben beschriebenen Schritte. Dies ist der elegantere Weg, jedoch funktioniert dies bei der LifeCam Software Version 1.4 nicht mehr L

Änderung in der Registry. Hier die Schritt-für-Schritt Anleitung:

  1. Registry Editor öffnen (Start->Ausführen->“regedit“)
  2. Im Menü Bearbeiten die Suchen Funktion nutzen und nach „icepick.exe“ suchen
  3. Die Suche findet den Eintrag „QuickStartPath“ unter HKEY_LOCAL_MACHINE/…/…/
  4. Rechte Maustaste auf den Eintrag und „ändern“.
  5. Im Dialog den genauen Pfad zur gewünschten Programm eintragen (Bsp: c:\Program Files\Skype\Phone\Skype.exe)
  6. Registry Editor schließen
  7. Betriebssystem neu starten
  8. Ausprobieren und vielleicht freuen J
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Deaktivieren des Aufladen von Akkus in Windows Mobile Geräten über den USB-Port

Sobald man das Windows Mobile Gerät über den Mini-USB Port mit dem Computer verbindet, wird der Akku des Geräts über die am USB-Port anliegende Spannung geladen. Das ist einerseits gut, da man nicht das Ladegerät mit sich führen muss. Negativ ist jedoch, dass bei jedem Synchronisieren natürlich auch der Akku wieder ein Stück geladen wird, obwohl es vielleicht noch gar nicht nötig ist.

Screenshot der Energieverwaltung

Deshalb ist es möglich, das Laden über Mini USB-Port im eingeschalteten Zustand zu deaktivieren. Dazu findet man in den Einstellungen im Tab „System“ die „Energieverwaltung“. Im Tab „Erweitert“ findet man ganz unten die Option „Wenn das Gerät eingeschaltet ist, laden Sie den Akku nicht, während das Gerät mit dem PC verbunden „. Die deutsche Übersetzung, dieser Option ist sehr schlecht – deshalb liest man beim 1. Mal den Satz mehrmals um es zu verstehen. 🙂

Ich weiß nicht, ob es diese Option bei allen Geräten gibt. Bei den HTC Modellen ist sie auf alle Fälle enthalten. Bitte gebt ein Kommentar ab, wenn diese Option bei einem bestimmten Gerät nicht verfügbar ist. Danke!

Sicherung des Persönlichen Ordner in Outlook

Microsoft Outlook speichert die Inhalte des gesamten „persönliche Ordner“ in einer einzigen Datei mit der Extension pst. In Outlook 2007 werden diese Dateien als Outlook Datendateien bezeichnet. Auch Archivdateien haben dieses Format. Diese Datendateien sind das Allerheiligste – wenn die Datei zerstört ist, dann sind alle wichtigen Daten weg.

Leider bietet Outlook von selbst keinen Sicherungsmechanismus an. Deshalb hat Microsoft schon vor längerer Zeit ein kostenloses Add-In veröffentlicht, welches nach dem Beenden von Outlook die PST-Datei in ein vorkonfiguriertes Verzeichnis kopiert.

Hinweis: Das Sicherungs-Tool kann die PST-Datei nur sichern, wenn kein anderes Programm mehr auf die Datei zugreift. Jedoch gibt es so manche Tools (ActiveSync, einige Desktop-Suchen (z.B. Copernic)oder CTI-Clients mit Outlook Integration), welche die PST-Datei dann sperren. Hier muss man diese Programme dann schließen, damit die PST-Sicherung durchgeführt werden kann.

Auf der Downloadseite des Add-Ins ist nur von Outlook 2000 – 2003 die Rede. Jedoch funktioniert das Add-In auch unter Outlook 2007. Für mich persönlich ist das Tool unverzichtbar geworden.

Windows Vista im Wohnzimmer

Sie sitzen im Wohnzimmer und beantworten folgende Fragen:

  • Wollen Sie Ihre tausend Digitalfotos jetzt hier anschauen, anstatt immer am PC im Arbeitszimmer?
  • Wollen Sie Ihre MP3 Bibliothek, die sich mittlerweile auf einige 100 Alben angewachsen ist, durchstöbern und anhören?
  • Wollen Sie die verpasste Sendung des ZDF nochmal ganz in Ruhe anschauen?
  • Wollen Sie die heutige Tagesschau um 21:00 Uhr ansehen, weil Sie es 20:15 Uhr nicht schaffen?
  • Wollen Sie alle Ausstrahlungen Ihrer Lieblings-Serie im Fernsehen aufzeichnen und anschauen, wann Sie gerade Zeit haben?
  • Wollen Sie das aktuelle TV-Programm stoppen, weil Ihre Eltern anrufen?
  • Wollen Sie einen ganz bestimmten Wunschfilm aufzeichnen, obwohl Sie nicht wissen, in welchem der TV-Programme er je gesendet wird?
  • Wollen Sie Ihre eigenen Pinkelpausen einlegen und nicht auf die nächste Werbung warten?
  • Wollen Sie das aktuelle TV-Programm nochmal zurückspulen, weil Sie die letzten Worte akustisch nicht verstanden haben?
  • Wollen Sie normales UKW-Radio oder Radio aus dem Internet hören?
  • Wollen Sie von der Couch aus bei Otto bestellen?
  • Wollen Sie am Sonntag um 20:15 Uhr den Film in Programm 1 anschauen, während zur gleichen Zeit ein anderer Film aufgezeichnet wird?
  • Wollen Sie Ihre DVD oder Audio-CD abspielen?

Wenn Sie mehr als 5 Fragen mit Ja beantwortet haben, dann sollten Sie sich mit Windows Media Center beschäftigen.

Windows Media Center ist eine im Betriebssystem eingebaute Anwendung, die als couchfreundliche Medienzentrale fungiert. Windows Media Center ist relativ unbekannt, weil von Microsoft in der Vergangenheit nicht aktiv beworben. Jedoch ist es keinesfalls eine Neuheit durch Windows Vista. Windows Media Center gibt es schon seit 2004 und wird immer weiter verbessert und erneuert – zuletzt unter Windows Vista. Bei Windows XP gab es eine gesonderte Windows Media Center Edition. Bei Vista ist sie in den Editionen Home Premium und Ultimate enthalten.

Im Wohnzimmer stehen vielleicht schon der VHS Videorecorder, DVD Player, vielleicht sogar ein DVD-Recorder, eine HIFI-Anlage. Die erste Alternative zum Gerätepark ist die Vereinigung des ganzen im PC. Bitte nicht an den normalen PC im Arbeitszimmer denken, sondern an ein wohnzimmertaugliches Gerät im Formfaktor eines üblichen Videorecorders. Zur Anzeige dient das Fernsehgerät (am besten ein Flachbildschirm). Bedient wird Windows Media Center per Infrarot-Fernbedienung.

Voraussetzungen:

  • TV-Karte für Radio & Fernsehsignale (DVB-C, T, S oder analoges Kabel) ideal mit 2 oder mehr Tuner
  • DSL-Anschluss zur Anlieferung von Inhalten aus dem Internet
  • Lautsprecher zur Ausgabe des Tons
  • Fernsehgerät (am besten Flachbild-Gerät) zur Ausgabe des Bilds
  • Infrarot-Empfänger für Fernbedienung

Die zweite Alternative zum Gerätepark ist die Nutzung eines Media Center Extender, eines kleineren Geräts als Videorecorder-Formfaktor. Dieses holt die Inhalte des Windows Media Center PCs aus dem Arbeitszimmer und präsentiert diese im Wohnzimmer. Hier gibt es als Geräte z.B. die Microsoft XBox360, D-Link DSM-750, Linksys DMA 2100,2200.

Im Wohnzimmer will man sehr hohe Benutzerfreundlichkeit (Fernbedienung sowie die Menüs in den Geräten). Die Menüs sind übersichtlich und das Navigationskonzept ist für die Couch und Fernbedienung konzipiert. So ist gewährleistet, dass der Woman Acceptance Factor (WAV) sehr hoch ist.

Hilfreiche weiterführende Links zu dem Thema Media Center:

Irgendwann wird es notwendig, die ganzen wichtigen digitalen Daten (Fotos, Videos, Musik, persönliche Daten) zentral in der Wohnung in einem Gerät zu sicher abzuspeichern und von überall abrufbar zu haben. Dann sollten Sie sich mit Windows Home Server beschäftigen und dieses Posting lesen.

PLS Unterstützung für Windows Media Player hinzufügen

Der Windows Media Player kann von Haus aus nicht mit dem Playlist Dateiformat PLS umgehen. Somit hat man als Anwender bei vielen Internetradio-Stationen das Nachsehen. Deshalb hat Jon Galloway ein kleines Tool (OpenPlsInWMP) programmiert, welches als „Umwandler“ fungiert. Dieses Tool wird bei der Installation auf den Dateityp PLS im Betriebssystem registriert und übergibt dem Windows Media Player die Daten aus der PLS-Datei, so dass der Stream abgespielt werden kann.

Synchronisieren von Musik auf eingelegte Speicherkarten in Windows Mobile Geräten

Das Übertragen (Synchronisieren) von Musik auf das Windows Mobile Gerät wird im Windows Media Player auf dem PC durchgeführt. Wenn das Windows Mobile Gerät mit dem PC verbunden ist, wird es als Gerät im Windows Media Player angezeigt. Nun ist es so, dass viele Anwender die Musikdaten auf die eingelegte Speicherkarte des Windows Mobile Geräts übertragen wollen, da dort sehr viel mehr Speicherplatz zur Verfügung steht als im Speicher des Geräts selbst.

Nach Anschluss des Geräts wird im Windows Media Player der verfügbare Speicher auf dem mobilen Gerät angezeigt. Nun wundert man sich als Anwender, wieso der Speicher der eingelegten Speicherkarte bei der Kapazität nicht mitgezählt wird und zur Verfügung steht. Hier besteht eine Besonderheit: Die Speicherkarte des mobilen Geräts wird im Windows Media Player neben dem eigentlichen mobilen Gerät als ein weiteres Gerät angezeigt.

Oft ist das aber nicht so. Viele Anwender suchen vergeblich die Speicherkarte im Windows Media Player. Im Netz kursieren für das Problem unterschiedlichste Tipps zur Lösung des Problems. Ich selbst hatte das Problem auch unter Windows Vista mit Windows Media Player 11 und einem Windows Mobile 6.0 Gerät. Hier hat die Installation des Hotfix aus dem Knowledge Base Artikel Nr. 931621 vom August 2007 geholfen. In dem Artikel wird die Ursache des Problems als Bug im Windows Media Device Manager beschrieben. Der dort verfügbare Hotfix ist ausschließlich für Windows Vista. In der Problembeschreibung wird nur auf Windows Mobile 5 verwiesen; jedoch half der Hotfix für Windows Mobile 6 auch.

Wichtiger Hinweis: Der installierte Media Player Mobile auf dem Gerät erkennt die Speicherkarte unabhängig von dem oben beschriebenen Procedere.

Mehr Speicherplatz beim MDA Touch

Der Hauptspeicher des T-Mobile MDA Touch (gebrandeter HTC Touch) ist wie schon in diesem Post geschrieben, ziemlich klein.

Den verfügbaren Hauptspeicher seines Geräts findet man unter „Einstellungen“ im Tab „System“ -> „Speicher“. Dort wird im Tab „Hauptspeicher“ der Programmspeicher und Datenspeicher angezeigt.

Der „Programmspeicher“ wird durch Installieren von weiteren Anwendungen im RAM gefüllt. Dies kann man freihalten, indem man die Programme auf der Speicherkarte installiert. Nachteil ist, dass das Starten der Programme geringfügig länger dauert als aus dem RAM.

Im „Datenspeicher“ wird durch alle persönlichen Daten (Termine, Kontakte, Notizen, Aufgaben) sowie dem Cache des Pocket Internet Explorer belegt. Welche weiteren Daten im Datenspeicher abgelegt werden, konnte ich bisher noch nicht herausfinden. Auch hier würde ein Auslagern der Daten auf die Speicherkarte helfen. Jedoch ist ein „Umbiegen“ der persönlichen Daten vom RAM auf die Speicherkarte in Windows Mobile für den Benutzer nicht vorgesehen.

Windows Mobile gibt dem Benutzer eine einzige Möglichkeit herauszufinden, durch was viel Speicher belegt wird. In der Funktion „Suchen“ kann der Benutzer nach Dateien suchen, die größer als 64 KB (Einstellung unter „Typ“) sind. Dies bringt schon mal größere Dateien zutage. In der Ergebnisliste erkennt man sofort, ob die große Datei im RAM oder auf der Speicherkarte liegt.

Um nun wirklich Speicher freizugeben, empfehle ich regelmäßig den Cache des Internet Explorer zu löschen. Dies findet man im Pocket IE unter „Extras“ -> „Optionen“ und da im Tab „Speicher“.

Weiterhin ermöglicht die Software SKTools das Freigeben von unnötig belegtem Speicher durch Anwendungen. Dank dieser Software kann man auch folgende Daten auf die Speicherkarte auslagern.

  • Cache, Cookies, Historie des Pocket Internet Explorer
  • Messages
  • Klingeltöne
Screenshot der Speicheranzeige(Screenshot des Speicher-Dialog) Dialog des Pocket Internet Explorer(Screenshot des Dialogs des PIE)