Erweiterte Suchbefehle für die Suche in Windows

29 09 2009

Zum Thema Suchmöglichkeiten in Windows erschienen auf diesem Blog schon einige Artikel. Am schnellsten erreicht man die Artikelserie über diesen Link.

Wer die Windows Search installiert hat (bei Windows Vista über Windows Update) oder bei Windows 7 schon vorinstalliert, der kann super suchen!

Hier ein einführender englischer Artikel zur Suchsyntax. Und hier noch ein weiterer wertvoller englischer Artikel mit erweiterten Suchbefehlen (Advanced Query Syntax) für die Windows Search!





Netmeeting in Vista

2 02 2009

Das Desktop-Sharing Programm Microsoft Netmeeting ist in Vista nicht mehr enthalten. Um es zu nutzen, muss Netmeeting (Version 3.01 vom Jahr 2004) hier heruntergelanden werden. Ich gehe übrigens davon aus, dass Netmeeting nicht weiterentwickelt wird, da es Microsoft Office LiveMeeting gibt.

Ggf. muss Netmeeting im Kompatibilitätsmodus unter Vista ausgeführt werden. Dazu muss in den Eigenschaften der EXE-Datei die Kompatibilität auf Windows 2000 gesetzt werden. So wird Netmeeting vorgegaukelt, dass Windows 2000 als Betriebssystem läuft.





ext2/ext3 Partitionen unter Vista

21 12 2008

Normalerweise erkennt Vista die Linux-Partitionen mit dem Dateisystem ext2 oder ext3 nicht. Es gibt jedoch hier einen kostenlosen Treiber, der die Unterstützung komfortabel integriert. So kann man anschließend mit der Partition ganz ohne Umstände im Windows Explorer arbeiten.





Infos zu Problemen bei SP1 Installationen

22 04 2008

Ich habe einen erneuten Versuch unternommen habe, das Service Pack 1 für mein Vista 64bit zu installieren. Leider wieder ohne Erfolg, jedoch nicht mit den Folgen, wie in meinem letzten Post zu diesem Thema.

Nun habe ich weiter recherchiert und folgende informative Seiten gefunden:

  • In dem Windows Vista Service Pack 1 Deployment Guide gibt e seine Sektion „Troubleshooting“, wo die allgemeinen Gründe für ein Fehlschlagen der Installation des SP1 aufgeführt sind.
  • Weiterhin interessant ist der Knowledge Base Artikel 948343 indem erklärt wird, aus welchen Gründen SP1 nicht im Windows Update auftaucht bei manchen Usern. Hier sind auch die Hardware-Treiber aufgeführt, die eine erfolgreiche Installation des SP1 verhindern.

Übrigens, bei mir war ein inkompatibler Grafikchiptreiber der Show-Stopper.





Installation des Service Pack 1 für Vista 64bit fehlgeschlagen :-(

14 03 2008

Das Service Pack 1 für Windows Vista ist bis zum heutigen Tage nicht öffentlich verfügbar. Dies hat wohl Gründe, die nur Microsoft kennt und ich jetzt kennenlernen musste. Ich habe auf einer relativ frischen Windows Vista 64bit Installation das SP1 versucht zu installieren. Die Installationsroutine des SP1 zeigt einen Fortschrittsbalken ohne weitere Details. Dies blieb bei ca. 50% Fortschritt stehen und brach dann ab, mit der Meldung, dass das SP1 nicht installiert werden könne. In der Fehlermeldung war ein Link zur folgenden Seite enthalten.

Aus den ganzen Tipps auf dieser Seite wählte ich den mit geringstem Aufwand: Die Suche nach Updates. Nach Installation eines optionalen Updates (KB929735) für Vista 64bit versuchte ich die SP1 Installation nochmal. Diesmal lief der Fortschrittsbalken weiter. Da die Installation des SP1 sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, überließ ich den Rechner seinem Schicksal und entfernte mich.

Nach meiner Wiederkehr und Starten des Rechners incl. Boot von Vista kam die Meldung, dass SP1 nicht erfolgreich installiert werden konnte und nun SP1 wieder deinstalliert wird. Nach 5 min startete der Rechner neu durch. Anschließend das gleiche Procedere nochmal. Nach dem 3. Durchlauf ging ich von einer Endlosschleife aus.

Nun half nur noch das Booten von der Vista Installations-CD und dort unter den Reparaturfunktionen die Systemwiederherstellung auf den Systemwiederherstellungspunkt, der vor der Installation des SP1 gesetzt wurde.

Und nach ein paar Minuten lief Vista wieder – natürlich ohne SP1.

Mein Fazit: Sowas kann man keinem Durchschnitts-User zumuten. Das würde zu großer Unzufriedenheit bei den Kunden führen. Die Installation des Service Pack 1 ist also noch nicht marktreif.





Default MPEG-2 Decoder für Vista Media Center ändern

9 03 2008

Neben dem Standard MPEG-2 Decoder von Microsoft (der schon vorinstalliert ist), kann man auch ein alternativen Decoder in Windows Media Center verwenden. Ich empfehle hier den NVIDIA PureVideo Decoder. Diesen kann man hier als Trial-Version downloaden. Nach erfolgter Installation wird dieser jedoch nicht automatisch verwendet. Dazu benötigt man ein Tool zum Ändern des Default MPEG-2 Decoders. Garry Whittaker hat dazu ein kostenloses Tool programmiert. Damit kann der Switch zu einem anderen installierten Decoder vollzogen werden.

Manchmal kommt es im Windows Media Center zu Rucklern in der Live-TV Wiedergabe. Mit dem o.g. Nvidia MPEG-2 Decoder tritt dies nicht auf.





Vista für Remote Desktop freischalten

8 03 2008

Ein frisch installiertes Windows Vista lässt Remote-Desktop Anfragen von anderen Rechnern einfach abblitzen. Dafür muss in der Systemsteuerung der Remotezugriff auf den Rechner zugelassen werden. Einfach die Systemsteuerung aufrufen und im Suchfeld „Remote“ eingeben. In den Suchergebnissen taucht die Aktion „Remotezugriff auf den Computer zulassen“ auf. Nach dem Klick auf die Aktion öffnet sich der folgende Dialog.

Im unteren Bereich kann man die Freigabe erteilen. Hier gibt´s zwei unterschiedliche Sicherheitsstufen. Wer also ganz sicher gehen will, nimmt die 3. Option.





Windows Vista im Wohnzimmer

19 01 2008

Sie sitzen im Wohnzimmer und beantworten folgende Fragen:

  • Wollen Sie Ihre tausend Digitalfotos jetzt hier anschauen, anstatt immer am PC im Arbeitszimmer?
  • Wollen Sie Ihre MP3 Bibliothek, die sich mittlerweile auf einige 100 Alben angewachsen ist, durchstöbern und anhören?
  • Wollen Sie die verpasste Sendung des ZDF nochmal ganz in Ruhe anschauen?
  • Wollen Sie die heutige Tagesschau um 21:00 Uhr ansehen, weil Sie es 20:15 Uhr nicht schaffen?
  • Wollen Sie alle Ausstrahlungen Ihrer Lieblings-Serie im Fernsehen aufzeichnen und anschauen, wann Sie gerade Zeit haben?
  • Wollen Sie das aktuelle TV-Programm stoppen, weil Ihre Eltern anrufen?
  • Wollen Sie einen ganz bestimmten Wunschfilm aufzeichnen, obwohl Sie nicht wissen, in welchem der TV-Programme er je gesendet wird?
  • Wollen Sie Ihre eigenen Pinkelpausen einlegen und nicht auf die nächste Werbung warten?
  • Wollen Sie das aktuelle TV-Programm nochmal zurückspulen, weil Sie die letzten Worte akustisch nicht verstanden haben?
  • Wollen Sie normales UKW-Radio oder Radio aus dem Internet hören?
  • Wollen Sie von der Couch aus bei Otto bestellen?
  • Wollen Sie am Sonntag um 20:15 Uhr den Film in Programm 1 anschauen, während zur gleichen Zeit ein anderer Film aufgezeichnet wird?
  • Wollen Sie Ihre DVD oder Audio-CD abspielen?

Wenn Sie mehr als 5 Fragen mit Ja beantwortet haben, dann sollten Sie sich mit Windows Media Center beschäftigen.

Windows Media Center ist eine im Betriebssystem eingebaute Anwendung, die als couchfreundliche Medienzentrale fungiert. Windows Media Center ist relativ unbekannt, weil von Microsoft in der Vergangenheit nicht aktiv beworben. Jedoch ist es keinesfalls eine Neuheit durch Windows Vista. Windows Media Center gibt es schon seit 2004 und wird immer weiter verbessert und erneuert – zuletzt unter Windows Vista. Bei Windows XP gab es eine gesonderte Windows Media Center Edition. Bei Vista ist sie in den Editionen Home Premium und Ultimate enthalten.

Im Wohnzimmer stehen vielleicht schon der VHS Videorecorder, DVD Player, vielleicht sogar ein DVD-Recorder, eine HIFI-Anlage. Die erste Alternative zum Gerätepark ist die Vereinigung des ganzen im PC. Bitte nicht an den normalen PC im Arbeitszimmer denken, sondern an ein wohnzimmertaugliches Gerät im Formfaktor eines üblichen Videorecorders. Zur Anzeige dient das Fernsehgerät (am besten ein Flachbildschirm). Bedient wird Windows Media Center per Infrarot-Fernbedienung.

Voraussetzungen:

  • TV-Karte für Radio & Fernsehsignale (DVB-C, T, S oder analoges Kabel) ideal mit 2 oder mehr Tuner
  • DSL-Anschluss zur Anlieferung von Inhalten aus dem Internet
  • Lautsprecher zur Ausgabe des Tons
  • Fernsehgerät (am besten Flachbild-Gerät) zur Ausgabe des Bilds
  • Infrarot-Empfänger für Fernbedienung

Die zweite Alternative zum Gerätepark ist die Nutzung eines Media Center Extender, eines kleineren Geräts als Videorecorder-Formfaktor. Dieses holt die Inhalte des Windows Media Center PCs aus dem Arbeitszimmer und präsentiert diese im Wohnzimmer. Hier gibt es als Geräte z.B. die Microsoft XBox360, D-Link DSM-750, Linksys DMA 2100,2200.

Im Wohnzimmer will man sehr hohe Benutzerfreundlichkeit (Fernbedienung sowie die Menüs in den Geräten). Die Menüs sind übersichtlich und das Navigationskonzept ist für die Couch und Fernbedienung konzipiert. So ist gewährleistet, dass der Woman Acceptance Factor (WAV) sehr hoch ist.

Hilfreiche weiterführende Links zu dem Thema Media Center:

Irgendwann wird es notwendig, die ganzen wichtigen digitalen Daten (Fotos, Videos, Musik, persönliche Daten) zentral in der Wohnung in einem Gerät zu sicher abzuspeichern und von überall abrufbar zu haben. Dann sollten Sie sich mit Windows Home Server beschäftigen und dieses Posting lesen.





Synchronisieren von Musik auf eingelegte Speicherkarten in Windows Mobile Geräten

8 01 2008

Das Übertragen (Synchronisieren) von Musik auf das Windows Mobile Gerät wird im Windows Media Player auf dem PC durchgeführt. Wenn das Windows Mobile Gerät mit dem PC verbunden ist, wird es als Gerät im Windows Media Player angezeigt. Nun ist es so, dass viele Anwender die Musikdaten auf die eingelegte Speicherkarte des Windows Mobile Geräts übertragen wollen, da dort sehr viel mehr Speicherplatz zur Verfügung steht als im Speicher des Geräts selbst.

Nach Anschluss des Geräts wird im Windows Media Player der verfügbare Speicher auf dem mobilen Gerät angezeigt. Nun wundert man sich als Anwender, wieso der Speicher der eingelegten Speicherkarte bei der Kapazität nicht mitgezählt wird und zur Verfügung steht. Hier besteht eine Besonderheit: Die Speicherkarte des mobilen Geräts wird im Windows Media Player neben dem eigentlichen mobilen Gerät als ein weiteres Gerät angezeigt.

Oft ist das aber nicht so. Viele Anwender suchen vergeblich die Speicherkarte im Windows Media Player. Im Netz kursieren für das Problem unterschiedlichste Tipps zur Lösung des Problems. Ich selbst hatte das Problem auch unter Windows Vista mit Windows Media Player 11 und einem Windows Mobile 6.0 Gerät. Hier hat die Installation des Hotfix aus dem Knowledge Base Artikel Nr. 931621 vom August 2007 geholfen. In dem Artikel wird die Ursache des Problems als Bug im Windows Media Device Manager beschrieben. Der dort verfügbare Hotfix ist ausschließlich für Windows Vista. In der Problembeschreibung wird nur auf Windows Mobile 5 verwiesen; jedoch half der Hotfix für Windows Mobile 6 auch.

Wichtiger Hinweis: Der installierte Media Player Mobile auf dem Gerät erkennt die Speicherkarte unabhängig von dem oben beschriebenen Procedere.