Bei Nutzung von VMs blähen sich diese gerne mal auf. Hier der Weg, um eine VM zu verkleinern.
- Temporäre Dateien löschen in der VM
- Defragmentieren der Festplatte in der VM
- ISO-Image öffnen in der VM (Program Files (86)\Windows Virtual PC\Integration Components\Precompact.iso) und precompact in der VM laufen lassen.
- VM herunterfahren
- Punkt “Einstellungen” im Kontextmenü der VM aufrufen und virtuelle Festplatte auswählen
Dann auf ändern klicken…
- nun noch auf “Virtuelle Festplatte komprimieren

Habe gerade im dritten Anlauf es geschafft, Service Pack 1 für Visual Studio in einer VM zu installieren. Puh! Merke für immer: Setup immer lokal in der virtuallen Maschine anstatt auf Netzlaufwerk oder verbundene Festplatte starten! Und am sichersten gleich mit Admin-Rechten!
Wenn man unter Windows 7 VPC Images benutzt, hat man jetzt die Wahl zwischen:
Aus Performance-Gründen sollte man Windows Virtual PC nutzen. Da fühlt sich das VPC Image viel schneller an.
Hinweis: Es ist für Windows Virtual PC notwendig, dass die CPU Virtualisierung im BIOS aktiviert ist.
Die Freundschaft zwischen Virtual PC und SharePoint 2007 sieht heute so aus. Man hat ein Virtual PC Image, indem ein SharePoint Server auf einem Windows 2003 Server werkelt. In diesem VPC Image entwickelt man seine SharePoint Artefakte und testet Dinge aus.
Nächstes Jahr wird alles anderes: SharePoint 2010 gibts nur noch in 64bit und nur noch ab Windows Server 2008. Virtual PC kann stand heute in Images nur 32bit! Und es ist auf absehbare Zeit keine 64bit Unterstützung angekündigt. Das heißt dann nix mehr mit VPC arbeiten.
Alternativen werden VMWare oder Virtual Server, wenn sich bei Virtual PC bis dahin nix ändert…
Da ich immer in wechselnden Netzwerken unterwegs bin, nutze ich in Virtual PC Images die Netzwerkoption “Gemeinsames NAT verwenden”. Hierbei kommt es öfters zu dem Effekt, dass das Gast-Betriebssystem bei dieser Einstellung keine Internetverbindung erhält. Hier ein paar Tipps zur Problemlösung:
- Wichtig ist, dass erst die Internetverbindung des gastgebenden PCs hergestellt ist, bevor Virtual PC gestartet wird.
- Oft liegt es an der falschen DNS-Server Konfiguration des Gast Betriebssystem. Dann muss folgende IP-Adresse manuell für den DNS-Server im virtuellen Netzwerkadapter des Gast Betriebssystem konfiguriert werden: 192.168.131.254.
Fortsetzung folgt!
Microsoft hat eine neue Version von Virtual PC veröffentlicht. Die Version hat einfach SP1 am Ende und ist kein Service Pack im eigentlichen Sinne. Denn auf der Downloadseite lässt sich nur das komplette Setup von Virtual PC 2007 SP1 runterladen.
Die Neuigkeiten sind reine Kompatibilitätsupdates:
- Windows Vista SP1 als Host und als Gast-Betriebssystem
- Windows Server 2008 Standard als Gast-Betriebssystem
- Windows XP SP3 als Host und als Gast-Betriebssystem
Immer wieder frage ich mich, wie man sich die einzelnen Dateien eines Virtual PC Images merken kann. Deshalb hier für mich (und für andere eine Übersicht):
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Datei-Extension
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Erklärung
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VMC
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- Konfigurationsdatei des virtuellen Computers für Virtual PC. Hier stehen alle Konfigurationen, die zum Betrieb eines Image notwendig sind.
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VUD
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- Hier werden alle während einer Sitzung eines virtuellen Computers vorgenommenen Änderungen gespeichert, wenn die Option “Rückgängig”-Datenträger aktiviert ist.
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VSV
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- Hier wird der gespeicherte Zustand eines virtuellen Computers gespeichert. Also wenn ein Image zur Laufzeit gespeichert wurde.
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VHD
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- Virtuelle Festplatte, also der Inhalt der Systempartition eines virtuellen Computers
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