Exchange drängelt sich im Outlook Client sehr vor! Das bedeutet, wenn man ein Exchange Konto in Outlook 2010 hinzufügt, wird die zugehörige Datendatei automatisch zur Standard-Datei und gibt damit den Speicherort für Aufgaben, Kontakte und Mails vor. Selbst wenn vorher eine existierende PST-Datei die Standard-Datendatei war!
Das macht im Firmenkontext auch Sinn, jedoch im Privatkontext weniger. Insbesondere wenn man noch andere (mehrere) Mailkonten über POP3 oder IMAP abfragt.
Um ein Exchange-Konto wieder der Macht zu berauben, muss man folgendes tun:
- Menü “Datei” aufrufen und die “Kontoeinstellungen” aufrufen
- Im folgenden Dialog die Tab “Datendateien” aufrufen
- Die gewünschte PST-Datei als Standard definieren
P.S. Exchange Datendateien haben die Dateiendung “OST” und normale Mailkonten und der Persönliche Ordner “PST”
Wieder einmal ein Artikel in der Rubrik “ewig gesucht und doch so einfach”:
Anforderung:
Im Kalender von Outlook sollen die Kalenderwochen (Wochennummern) angezeigt werden.
Lösung:
Zuerst durch Klick auf Menü “Datei” in die sogenannte “Backstage”-Ansicht wechseln. Anschließend die “Optionen” anklicken und im anschließenden Dialog “Outlook-Optionen” die Rubrik “Kalender” auswählen. Dann nur noch das Häkchen setzen bei der Option “Wochennummern in der Monatsansicht und im Datumsnavigator anzeigen”.

P.S. Wieso muss man eigentlich Outlook nach einem Systemwechsel immer wieder auf seine Bedürfnisse neu einrichten ?
In früheren Outlook-Versionen wurden die Adressvorschläge für das Autovervollständigen in den Adressfeldern in einer *. nk2 Datei gespeichert. In Outlook 2010 ist dies wohl nicht mehr so.
Eine Anleitung zur Pflege/Löschen von Adressvorschlägen für das Autoverfollständigen in Version 2010 findet man in diesem Hilfeartikel von Microsoft.
Hier findet man ein Artikel, wie man Adressvorschläge aus einer *.nk2 Datei einer früheren Outlook-Version in Outlook 2010 importieren kann.
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