Endlich kann man in Outlook in der Baumansicht (linke Spalte) die einzelnen EMail-Konten nach Herzenslust sortieren. In Outlook 2007 wurden sie noch alphabetisch geordnet. Gerade wenn man mehrere Email-Konten eingerichtet hat, ist dies von Vorteil!
Der Umstieg von Office 2007 auf Office 2010 gestaltet sich ohne große Arbeitspausen.
So findet Outlook 2010 die Kontenkonfigurationen incl. Signaturen auf dem System und übernimmt diese selbständig. Und dies, obwohl Office 2007 vorher deinstalliert wurde!
Auch OneNote 2010 findet die vorhandenen Notizbücher auf den Festplatten selbständig und bindet sie automatisch ein.
Das finde ich als Benutzer sehr gut!
In OneNote kann man in Suchfenster wie bei Google das Pluszeichen verwenden, um mehrere Suchbegriffe zu einer Suchanfrage zu verbinden. Damit müssen dann alle angegebenen Suchbegriffe im Notizblatt vorhanden sein, um die Notiz in den Suchergebnissen zu listen.
In der neuen Office Version gibt es eine engere Integration zwischen Outlook 2010 und OneNote 2010, die ich schätzen lernen werde. In jedem Outlook Termin ist ein Button in der Symbolleiste zum Sprung zu OneNote vorhanden. Alternativ reicht es, wenn man den Termin im Kalender anklickt und oben in der kontextsensitiven Symbolleiste (Ribbon-Bar) den entsprechenden Button anklickt.

Symbolleiste im Termin
Das gute dabei: Es werden automatisch beim Sprung in OneNote ein neues Notizblatt im gewünschten Notizbuch angelegt mit einem gesonderten Template. In dieses Template werden automatisch die Daten des Termins hineinkopiert. So kann man sofort mit seinen Notizen zum Termin starten. Für mich auf alle Fälle hilfreich!

Notiz-Template für ein Termin
Mit SharePoint 2010 können zwei Benutzer gleichzeitig ein Word-Dokument oder eine PowerPoint Präsentation oder eine OneNote Notiz bearbeiten. Hier kommt dann absatzbezogenes Locking ebenso wie manuelles Dokument-Merging zum Einsatz. Es funktioniert nicht mit Excel 2010.
Bei jeder Änderung in der Datei durch ein Benutzer wird automatisch eine neue Version in SharePoint abgelegt.
Wenn man mit Office-Anwendungen Dateien bearbeitet, die auf einem SharePoint Server liegen, dann kann unter Vista und Windows 7 folgende Sicherheitsmeldung erscheinen.

Fehlertext: “Von Microsoft Office wurde ein potentielles Sicherheitsrisiko identifiziert.”
Abhilfe schafft hier, dass der betreffende SharePoint-Server in die Liste der vertrauenswürdigen Seiten in den Internet Optionen aufgenommen wird. Diese findet man in der Systemsteuerung oder im Internet Explorer in den Optionen.
Nach dem Erscheinen von Service Pack 2 für Office 2007 bietet es sich an, sich eine Slipstream DVD zu erstellen. Das bedeutet, dass die beiden Service Packs 1 und 2 mit der ursprünglichen Installations-DVD kombiniert werden und dadurch bei der nächsten Neu-Installation von Office 2007 automatisch auch die beiden Service Packs gleich installiert werden.
Hier die erforderlichen Schritte:
- Inhalt der Original-Setup DVD in ein Verzeichnis auf die Festplatte kopieren. Man beachte hier das Unterverzeichnis \Updates.
- Service Pack 1 in Unterverzeichnis \Updates entpacken: Befehl auf Kommandozeile starten: office2007sp1-kb936982-fullfile-de-de.exe /extract:”e:\Office 2007\Updates” (Hinter Extract kommt der Pfad zu dem Zielverzeichnis \Updates)
- Lizenzbedingungen von Microsoft zustimmen
- Service Pack 2 in Unterverzeichnis \Updates entpacken:
office2007sp2-kb953195-fullfile-de-de.exe /extract:”e:\Office 2007\Updates”
- Lizenzbedingungen von Microsoft zustimmen
- CD/DVD brennen mit Inhalt des in Punkt 1 erstellten Verzeichnis
Hinweis: Die Anführungszeichen zur Kapselung der Pfadangabe ist notwendig, wenn ein Verzeichnisname Leerzeichen besitzt.
Microsoft hat gestern das lang ersehnte Service Pack 2 für Office 2007 veröffentlicht. In diesem englischen Artikel von Microsoft findet man die Verbesserungen bei den einzelnen Office-Anwendungen. In dem deutschen Knowledgebase Artikel sind die Verbesserungen ebenfalls aufgeführt.
Man kann das Service Pack auf der Downloadseite herunterladen oder per Windows Update (von Microsoft empfohlen) installieren.
Gerade in größeren Unternehmen sind die Einführungszyklen neuer Software-Versionen (wie z.B. Microsoft Office 2007) strikt geregelt und unterliegen einem langwierigen Prozess. Die Folge ist, dass auch heute noch viele Benutzer mit Office 2003 arbeiten. Und so kommt es vor, dass Empfänger von Mails mit Office 2007 Dokumenten sich anschließend melden, weil sie die Anlagen im Office 2003 nicht öffnen können.
Um diesen Benutzern das Arbeitsleben zu erleichtern, hat Microsoft schon vor längerer Zeit das kostenlose Microsoft Office Compatibility Pack für Word, Excel und Powerpoint 2007 veröffentlicht. Damit werden Benutzer von Office 2000, 2002 und 2003 in die Lage versetzt, die neuen Dateiformate von Office 2007 zu verarbeiten.
Microsoft hat auf seiner Microsoft Office Labs Seite, wo neue Ideen rund um Office veröffentlicht werden, einen ersten Prototypen veröffentlicht. Es ist ein Add-In namens “Search Commands” und bietet eine Stichwortsuche nach verfügbaren Kommandos in den Programmen.
Das Add-In ist für ausschließlich für Office 2007 und funktioniert auch unter Vista 64 bit.
Nach der Installation des Add-Ins existiert in Word, Powerpoint und Excel in der Ribbon Leiste ein neuen Reiter “Search Commands”. Dort gibt es ein Eingabefeld für die Eingabe von Suchbegriffen. Rechts neben dem Suchfeld werden als Treffer sofort passende Kommandos incl. Symbol angezeigt und können verwendet werden.
Das gute dabei ist, dass im Tooltip des jeden Suchergebnisses (Kommandos) auch der feste Ort des jeweiligen Kommandos in der Ribbon Leiste angezeigt wird. So lernt man gleich ein wenig die Ribbon Leiste kennen. J
Einziger Wehrmutstropfen: Das Add-In gibt’s nur in Englisch. Das heißt, dass man nur englische Suchbegriffe eingeben kann und die Ergebnisse (Kommandos) auch in Englisch angezeigt werden. Ansonsten funktioniert das Add-In auch gut in einem deutschsprachigen Office 2007.
Ich persönlich hoffe, dass Microsoft noch mehr solch kleine produktive Tools veröffentlicht.
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